Die jüngste Umfrage von Global Rescue zeigt: Mehr als zwei Drittel der erfahrenen Reisenden wollen einzigartige Erlebnisse, die sie nur einmal im Leben haben.
Erfahrene Reisende setzen inzwischen vor allem auf Erlebnisse von der Bucket List, ruhigere Ziele und entschleunigte Routen. Das zeigt eine neue Umfrage.
Dem neuesten „Global Rescue Traveller Sentiment and Safety Survey“ zufolge sagen 68 Prozent der Reisenden, dass sie sich stärker für einmalige Erlebnisse interessieren als noch vor einem Jahr.
Nur 29 Prozent berichten, dass sich ihr Wunsch nach „YOLO“-Reisen (‚you only live once‘) nicht verändert hat. Drei Prozent haben nach eigenen Angaben weniger Lust darauf – mit denen würden wir wohl eher nicht verreisen.
Auf der anderen Seite entdecken viele die „JOMO“-Haltung, also die Freude daran, etwas zu verpassen. 66 Prozent der Befragten möchten im Vergleich zum Vorjahr lieber überlaufene Touristenziele meiden.
Reisen nach dem „FOMO“-Prinzip (‚fear of missing out‘), bei denen der Tag von morgens bis abends mit Programmpunkten vollgestopft ist, verlieren an Reiz. Nur 15 Prozent interessieren sich stärker für diese Art zu reisen, 27 Prozent dagegen weniger.
Unter erfahrenen Reisenden hat Jetsetting längst nicht den Reiz, den es offenbar für Gelegenheitsurlauber hat. Nur fünf Prozent geben an, sich stärker für Reiseziele zu interessieren, die sie aus Film und Fernsehen kennen. 35 Prozent haben darauf sogar weniger Lust.
„Die Umfrage spiegelt eine reifere Haltung von Reisenden wider“, sagt Dan Richards, CEO der Global Rescue Companies.
„Die Menschen reisen nicht mehr, um andere zu beeindrucken oder um zu wiederholen, was sie online gesehen haben. Sie reisen, um Erlebnisse zu schaffen, die für sie persönlich zählen. Das verändert, wohin sie fahren, wie sie planen und was für sie eine gelungene Reise ausmacht.“
Für die Studie befragte Global Rescue, ein Anbieter für Reiserisiko- und Krisenmanagement, seine Community erfahrener internationaler Reisender zu ihren Einstellungen und Vorlieben rund um Reisesicherheit, Technologie und globale Mobilität.