Loader
Finden Sie uns
Werbung

Enthüllt: die größten Reisefehler von Reisenden – und ihre besten Tipps

Viele Befragte nennen zu viel Gepäck als ihren größten Reisefehler.
Viele Befragte halten Überpacken für ihren größten Reisefehler. Copyright  Kit (formerly ConvertKit)/Unsplash
Copyright Kit (formerly ConvertKit)/Unsplash
Von Saskia O'Donoghue
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Neue Umfrage: Diese Reisefehler stressen am meisten – von zu viel Gepäck bis zu knappen Umstiegen. Vielflieger verraten ihre besten Tricks.

Für viele Menschen ist Reisen das größte Vergnügen im Leben. Trotzdem ist es oft mit Stress verbunden – vom Kofferpacken bis zu Pannen mit der Technik.

WERBUNG
WERBUNG

Eine neue Untersuchung des führenden Anbieters für Reiserisiko- und Krisenmanagement Global Rescue zeigt nun Erstaunliches: Zu viel Gepäck ist nach wie vor der häufigste Fehler von Reisenden.

In seiner neuesten „Traveller Sentiment and Safety“-Umfrage (Quelle auf Englisch) zeigen die Daten, dass mehr Menschen als in den Vorjahren Überpacken für ihren größten Fehler halten.

Inzwischen bezeichnen 38 Prozent der erfahrenen internationalen Reisenden Übergepäck als ihren größten Patzer. 2025 waren es noch 32 Prozent, in den Jahren 2024 und 2023 jeweils 35 Prozent.

Im Vergleich zur Zeit vor der COVID-19-Pandemie ist das Problem jedoch deutlich kleiner geworden. Im Februar 2020 bezeichneten noch satte 74 Prozent der Reisenden ihr zu großes Gepäck als größtes Ärgernis.

Trotzdem bereitet es vielen noch Probleme, auch wenn inzwischen weniger Menschen betroffen sind.

„Überpacken ist der häufigste vermeidbare Fehler, den wir Jahr für Jahr beobachten“, sagt Dan Richards, CEO von The Global Rescue Companies.

„Es ist eine Angewohnheit, die jede Reise mit zusätzlichem Stress, mehr Gewicht und unnötiger Komplexität belädt – und das in jeder Phase eines Trips. Dabei sollten Reisen eigentlich für Freiheit, Flexibilität und Entdeckung stehen.“

Zu viel Gepäck ist nicht nur anstrengend, sondern kann auch gefährlich werden.

„Schweres Gepäck führt schneller zu Ermüdung, beeinträchtigt das Gleichgewicht und erhöht das Risiko für Stürze, Zerrungen im Rücken und andere orthopädische Verletzungen – etwa an Flughäfen, in Kreuzfahrtterminals, auf Kopfsteinpflaster oder auf unwegsamen Pfaden“, erklärt Richards.

Bei Reise-Notfällen wird Übergepäck zusätzlich zum Risiko, etwa wenn Menschen wegen eines Waldbrands, ziviler Unruhen oder eines Hurrikans evakuiert werden müssen.

„Reisende, die mit übergroßen oder mehreren Koffern unterwegs sind, kommen langsamer voran, ermüden schneller und müssen ihr Gepäck im Zweifel ganz zurücklassen. In einer Krisensituation kann die Fähigkeit, sich schnell zu bewegen, genauso wichtig sein wie der Inhalt des Koffers“, so Richards.

Überpacken ist nicht das einzige Problem

Beim Reisen kann unendlich viel schiefgehen – und manches geht tatsächlich schief.

19 Prozent der Befragten berichteten, dass zu knapp gebuchte Umsteigezeiten ihnen auf Auslandsreisen die größten Probleme bereiteten.

Weitere zehn Prozent bereuten, ihren Reiseplan ohne ausreichende Pufferzeiten überfrachtet zu haben, und acht Prozent ärgerten sich darüber, ohne offline verfügbare Karten oder digitale Buchungsunterlagen gestartet zu sein.

Ebenfalls acht Prozent gaben an, an Flughafenkiosken auf überhöhte Wechselkurse hereingefallen zu sein, weil sie den Geldumtausch nicht rechtzeitig geplant hatten.

Nützliche Reisehacks

Die Befragten verrieten außerdem ihre wichtigsten Reisehacks, damit der Trip möglichst reibungslos läuft.

Ganz oben auf der Liste steht eine sehr moderne Lösung: smarte Tracker im aufgegebenen Gepäck. 31 Prozent der Reisenden nutzen diesen Trick, während 16 Prozent sich digitale Kopien von Pässen und Ausweisdokumenten per E-Mail schicken.

Kofferpacken kann ein wahrer Albtraum sein, doch Vielflieger haben auch dafür ihre Tricks.

Zehn Prozent verwenden Kompressions-Packwürfel, weitere zehn Prozent rollen ihre Kleidung statt sie zu falten.

Neun Prozent nutzen ein Mehrfach-Ladegerät für die Steckdose, um Platz zu sparen, während sieben Prozent eine leere, wiederverwendbare Wasserflasche mit durch die Sicherheitskontrolle nehmen, um Kosten – und Plastik – zu sparen, und sechs Prozent vor der Abreise Filme, Serien oder Podcasts auf ihre eigenen Geräte herunterladen.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Von gerollter Kleidung bis Schuhtricks: Gepäck-Tipps, auf die Reiseprofis schwören

Versteckte Juwele: Die größten Reisetrends 2026

Enthüllt: die größten Reisefehler von Reisenden – und ihre besten Tipps