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Ägypten: TV-Moderatorin Sarah Khalifa zum Tode verurteilt

Sarah Khalifa posiert vor dem Louvre-Museum in Paris.
Sarah Khalifa posiert vor dem Louvre-Museum. Copyright  Sarah Khalifa / Instragram
Copyright Sarah Khalifa / Instragram
Von Burcu Basaran
Zuerst veröffentlicht am
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Ein Gericht in Ägypten verurteilt zwölf Menschen, darunter TV-Moderatorin Sarah Khalifa, wegen groß angelegtem Drogenhandels zum Tode

In Ägypten ist die bekannte Fernsehmoderatorin Sarah Khalifa gemeinsam mit elf weiteren Personen in einem Verfahren wegen Drogenherstellung und -handels zum Tode verurteilt worden.

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Nach Angaben der staatsnahen Zeitung Al-Ahram sprach ein Gericht in Kairo gegen Khalifa und die elf Mitangeklagten das Todesurteil aus. Die Anklage wirft ihnen vor, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben, um Stoffe zur Produktion von Drogen zu beschaffen und mit diesen Drogen zu handeln. Außerdem sollen sie nicht registrierte Schusswaffen und Munition besessen und transportiert haben.

Staatsmedien berichteten, die 39-Jährige sei vor allem durch ihre Sendung „Mission Impossible“ über Sicherheitsfragen und Kriminalität bekannt.

Zuvor hatte das Gericht gemäß ägyptischem Recht den Großmufti um eine religiöse Stellungnahme gebeten, wie es bei Straftaten mit möglicher Todesstrafe vorgeschrieben ist. Gegen das Urteil können die Verurteilten Rechtsmittel einlegen.

Nach Informationen des staatlichen Mediums Ahbar El-Yevm besitzt Khalifa auch eine Schönheitsklinik und ein Veranstaltungsunternehmen. Zusammen mit den Mitangeklagten soll sie Materialien aus dem Ausland eingeführt, daraus synthetische Drogen hergestellt und diese verkauft haben.

Al-Ahram meldete, Sicherheitskräfte hätten bei den Einsätzen mehr als 750 Kilogramm Drogen und deren Inhaltsstoffe sichergestellt. Sie fanden zudem zwei Wohnungen, die als Labor dienten, sowie zahlreiche nicht registrierte Schusswaffen und Munition.

Das Gericht verurteilte Khalifa und einige der Beschuldigten außerdem in einem separaten Verfahren wegen der Entführung und Misshandlung eines jungen Mannes zu jeweils fünf Jahren Haft.

In Ägypten kommt die Todesstrafe unter anderem bei vorsätzlichem Mord, Terrorismus, bestimmten Sexualdelikten und Drogenhandel zum Einsatz. Nach Daten der Ägyptischen Kommission für Rechte und Freiheiten wurden im Jahr 2025 in dem Land 541 Todesurteile gefällt.

Weitere Quellen • AFP

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