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Fährreisen zwischen Großbritannien und Irland: ab September neue Passregel

Stena Line und Irish Ferries setzen neue Regeln ab Ende September um
Stena Line und Irish Ferries setzen die neuen Regeln Ende September um. Copyright  Andrew Hall/Unsplash
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Von Saskia O'Donoghue
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Reisende auf mehreren Fährverbindungen zwischen Großbritannien und Irland müssen ab 28. September strengere Ausweiskontrollen erwarten: Statt anderer Fotodokumente gilt nur noch ein gültiger Reisepass.

Planen Sie eine Fährreise zwischen Großbritannien und Irland? Dann sollten Sie vor der Abfahrt noch einmal Ihren Reisepass prüfen.

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Ab dem 28. September 2026 müssen Fahrgäste auf einigen Fährverbindungen vor dem Boarding einen gültigen Reisepass vorzeigen. Damit passen die Reedereien ihre Vorgaben an die bereits verschärften Regeln der Airlines an.

Die britische Grenzschutzbehörde UK Border Force sowie die Fährbetreiber Stena Line und Irish Ferries haben ihre Kunden über die Änderungen informiert. Sie erklären, die neuen Regeln dienten dazu, die „Genauigkeit und Integrität der Passagierdaten vor dem Boarding“ zu gewährleisten.

Derzeit müssen Reisende zwischen beiden Ländern nicht in jedem Fall einen Pass vorzeigen. Oft reicht ein anderer Lichtbildausweis.

Stena Line bedient die Routen von Holyhead nach Dublin und von Fishguard nach Rosslare. Ab Ende des nächsten Monats müssen dort alle Passagiere einen Reisepass vorlegen.

In einer Mitteilung erklärte das Unternehmen: „Kunden mit bestehenden Buchungen werden derzeit vom Kundenservice informiert, damit sie während dieser Umstellung umfassend unterstützt werden.“

Auf den Stena-Line-Verbindungen über Belfast, Liverpool, Cairnryan und Heysham ist nach wie vor kein Reisepass erforderlich.

Irish Ferries verlangt hingegen auf allen Strecken zwischen der Republik Irland und Großbritannien einen gültigen Reisepass. Zwischen der Republik und Nordirland gibt es derzeit keine festen Passkontrollen.

Rechtlich brauchen irische und britische Staatsbürger keinen Pass, um zwischen beiden Staaten zu reisen. Grund ist die seit mehr als einem Jahrhundert bestehende „Common Travel Area“, die Gemeinsame Reisezone, die für das Vereinigte Königreich, Irland, die Isle of Man und die Kanalinseln gilt. Die neue Maßnahme auf den Fähren folgt nun ähnlichen Vorgaben der Fluggesellschaften.

Im Februar schloss sich Aer Lingus der Billigfluglinie Ryanair an und führte ebenfalls die Pflicht ein, auf Flügen zwischen Großbritannien und Irland einen Reisepass mitzuführen.

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