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Schweiz bekommt neue Schokoladenwelt: Mega-Park öffnet 2030

Schokoladenfabrik von Maison Cailler in Broc in der Schweiz
Die Schokoladenfabrik von Maison Cailler in Broc, Schweiz Copyright  CC-BY-SA-4.0 Markus Giger (commons.wikimedia.org)
Copyright CC-BY-SA-4.0 Markus Giger (commons.wikimedia.org)
Von Fakhriya M. Suleiman
Zuerst veröffentlicht am
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Das Megaprojekt für 436,1 Millionen Euro umfasst Hotels, Restaurants und Erlebnisse rund um die Pralinenherstellung bei einem der bekanntesten Schokoladenproduzenten Europas.

Die Schweiz will im Schokoladentourismus ein neues Kapitel aufschlagen. Geplant ist ein Millionenprojekt unter der Leitung von Maison Cailler, der ältesten noch bestehenden Schokoladenmarke des Landes.

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Der „Parc du chocolat Cailler (Quelle auf Englisch)“ soll sich über 30.000 Quadratmeter erstrecken. In der ersten Ausbaustufe ist die Eröffnung für 2030 in Broc im Greyerzerland vorgesehen. Besonders Ungeduldige dürfen schon früher hoffen: Eine Voröffnung ist zwischen Ende 2027 und Mitte 2028 geplant.

Mit Investitionen von 400 Millionen CHF (rund 436 Millionen Euro) will der Themenpark im ersten Jahr zwischen 700.000 und 800.000 Schokoladenfans anziehen. Mittelfristig peilen die Betreiber eine Besucherzahl von rund einer Million pro Jahr an.

Die Organisatoren versprechen ein rundum immersives Erlebnis. Gäste sollen „die Welt der Schokolade entdecken, einen Blick hinter die Kulissen der Produktion in der Fabrik werfen, Kreationen verkosten und an Workshops mit Maître-Chocolatiers teilnehmen“.

In den Projektplänen sind auch familienfreundliche Hotelangebote und Restaurants vorgesehen. Außerdem soll im Gebiet En Liaubon ein multifunktionales Parkhaus entstehen. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, erreicht den Park direkt über das Schweizer Bahnnetz.

Die Idee für den Parc du chocolat geht auf 2018 zurück und wird nun im Rahmen eines öffentlichen Verfahrens diskutiert. In der neuesten Planungsphase ist ein „Cacao Greenhouse“ vorgesehen, ein Gewächshaus mit Schatten spendenden Kakaobäumen, das die Herkunft der Kakaobohne und ihren Anbau erklärt. Eine Ausstellung soll zudem die Bedeutung der Milch für die Schokoladenherstellung hervorheben.

Weitere Elemente auf dem Gelände sollen ein sogenanntes „Flying Theatre“ umfassen, wie der Sender RTS (Quelle auf Englisch) berichtet. Dort erleben Besucher virtuelle Flüge über ausgewählte Landschaften der Schweiz.

Das Schokoladen-Megaprojekt, dessen Erlebnis bis zu sechs Stunden dauern kann, dürfte mehr als 300 Arbeitsplätze schaffen, darunter viele Stellen im Hotelbereich.

Der Parc du chocolat knüpft an mehr als ein Jahrhundert Geschichte von Cailler an. Die Schokoladenfabrik Maison Cailler produziert seit 1898 im großen Maßstab. Seit 1929 gehört sie zum Nestlé-Konzern.

Heute pilgern jedes Jahr mindestens 400.000 Gäste in das Schokoladenparadies. Die Fabrik bietet Workshops an, in denen renommierte Chocolatiers zeigen, wie man Schokolade temperiert und eigene Schokolade kreiert.

Außerdem gibt es Audiotouren in mehreren Sprachen durch die Welt von Maison Cailler. Die Besucherinnen und Besucher reisen durch die Geschichte der Schokolade – von den Azteken bis zur heutigen Produktion. Als Belohnung für die rund einstündige Tour warten am Ende süße Schätze auf alle, die bis zum Schluss durchhalten.

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