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Mindestens sechsTote nach Schüssen und Geiselnahme in Kyjiw

Ein abgeriegeltes Gebäude in Kyjiw
Ein abgeriegeltes Gebäude in Kyjiw Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
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Von Sonja Issel
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Ein bewaffneter Mann eröffnet in einem Supermarkt in Kyjiw das Feuer. Es gibt mindestens fünf Tote und weitere Verletzte, darunter ein Kind. Spezialkräfte sind im Einsatz, der Täter ist noch nicht gefasst.

Ein bewaffneter Mann hat am Samstag in Kyjiw das Feuer auf Menschen eröffnet und dabei mindestens sechs Personen getötet sowie zehn weitere verletzt. Das teilte das ukrainische Innenministerium mit.

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Unter den Verletzten soll sich auch ein Kind befinden, das in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Nach Angaben von Innenminister Ihor Klymenko wurde der Täter bei dem Versuch, ihn festzunehmen, erschossen.

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, hatte sich der Angreifer in einem Supermarkt verschanzt und Geiseln genommen.

Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy drückte auf X sein Beileid aus und bestätigte den Vorfall. Demnach wurden vier Geiseln befreit und in Sicherheit gebracht.

"Wir erwarten eine rasche Untersuchung. Ermittler der Nationalpolizei und des Sicherheitsdienstes der Ukraine sind im Einsatz. Ich habe den Innenminister und den Chef der Nationalpolizei angewiesen, alle bestätigten Informationen in diesem Fall öffentlich zu machen", so Selenskyj.

Motiv unbekannt

Innenminister Ihor Klymenko äußerte sich nicht zu einem möglichen Motiv des Täters. Er sagte jedoch, dass Polizeiverhandler rund 40 Minuten lang versucht hätten, den Mann zur Aufgabe zu bewegen.

"Wir gingen davon aus, dass sich eine verletzte Person im Inneren befindet. Wir boten sogar an, medizinische Hilfe bereitzustellen, doch er reagierte nicht", erklärte Klymenko. "Daraufhin wurde der Befehl zur Neutralisierung erteilt."

Der Minister, der bei seinem Statement eine Schutzweste trug, sagte, der Täter habe ein legal registriertes Karabinergewehr bei sich gehabt.

Nach seinen Angaben hatte der Mann erst im Dezember 2025 Kontakt mit den Behörden aufgenommen, um seine Waffe überprüfen zu lassen, da die Genehmigung auslief. Er legte ein medizinisches Attest vor und beantragte die Verlängerung der Lizenz. "Mehr können wir derzeit nicht sagen", so Klymenko.

Die Ermittler sollen nun klären, welche Einrichtung das Attest ausgestellt hat.

Der Angriff ereignete sich im Stadtteil Holosiivskyi, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. Fernsehbilder zeigten, wie Einsatzkräfte in dem Einkaufszentrum Deckung suchten, während weiterhin Schüsse fielen. Menschen wurden aus dem Gebäude evakuiert.

Weitere Quellen • AFP, AP

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