Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
ARCHIV: Feuerwehrleute löschen einen Brand in einem Wohnviertel in Browary nahe Kyjiw nach einem russischen Raketen- und Drohnenangriff.

Video. Ukraine: russische Gleitbombenangriffe töten mindestens 26 Zivilisten

Zuletzt aktualisiert:

Nach ukrainischen Angaben kamen bei russischen Angriffen am Dienstag, dem 5. Mai 2026, mindestens 26 Menschen ums Leben. Besonders viele Opfer gab es in Saporischschja und Kramatorsk.

In Saporischschja haben gelenkte Bomben mindestens zwölf Menschen getötet und siebenunddreißig weitere verletzt. Wohnhäuser und Industrieanlagen wurden beschädigt. In Kramatorsk kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, als aus der Luft abgeworfene Bomben das Stadtzentrum trafen. Der Angriff macht deutlich, wie groß die Gefahr für Zivilisten in den Städten bleibt, solange der Krieg anhält.

WERBUNG
WERBUNG

Aufnahmen vom Ort des Geschehens zeigen brennende Autos, Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, Rettungskräfte versorgen Verletzte. Auf dem Asphalt ist Blut zu sehen, in der Nähe liegt ein mit einer Plane bedeckter Körper. Behördenangaben zufolge setzten die Angreifer besonders schwere Gleitbomben ein. Die Verantwortlichen warnen, die Zahl der Opfer könne noch steigen, denn die Rettungsarbeiten dauern an.

Auch aus Dnipro und Nikopol werden weitere Tote und Verletzte gemeldet. Landesweit stieg die Zahl der Todesopfer damit auf mindestens sechsundzwanzig. Rettungsdienste waren die ganze Nacht im Einsatz, räumten Trümmer weg und halfen Überlebenden. Einige Verletzte lagen am Mittwoch noch im Krankenhaus. Die Behörden rechnen damit, dass sich die Bilanz noch verändert, sobald Einsatzkräfte weitere Einschlagsorte erreicht haben. Vertreter der Ukraine werfen Russland vor, gezielt zivile Infrastruktur anzugreifen. Aus Tschernihiw wurden im Rahmen derselben Angriffsserie weitere Einschläge gemeldet.

Unsere Auswahl

WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG