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Polizisten entfernen Absperrband nach Messerangriff am Bahnhof Winterthur

Video. Schweiz: Aufnahmen nach Messerangriff am Bahnhof Winterthur mit drei Verletzten

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Erste Bilder aus dem Bahnhof Winterthur zeigen Polizei und Sanitäter, die Gleise absperren, Verletzte versorgen und Reisende in Sicherheit bringen; der Zugverkehr steht still.

Der Angriff ereignete sich kurz nach halb neun Uhr morgens im Hauptbahnhof von Winterthur. Die Stadt nahe Zürich hat rund 123.000 Einwohnerinnen und Einwohner und gilt als wichtiger Verkehrsknoten im Nordosten der Schweiz. Rettungskräfte waren schnell vor Ort, sperrten den Bereich ab und brachten die drei Verletzten ins Spital. Alle stammen aus der Schweiz und sind 28, 43 und 52 Jahre alt. Eine Person erlitt schwere Verletzungen, die beiden anderen wurden in einem mittleren Zustand gemeldet.

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Die Kantonspolizei Zürich bestätigte, dass der mutmaßliche Täter, ebenfalls Schweizer Staatsbürger, noch am Tatort festgenommen wurde. Forensische Teams sperrten danach weite Teile des Bahnhofs stundenlang ab. Ermittlerinnen und Ermittler sicherten Spuren und versuchten, den genauen Ablauf des Angriffs zu rekonstruieren.

Zeuginnen und Zeugen, auf die sich lokale Medien berufen, berichteten von einem Mann, der in den Minuten rund um die Tat durch den Bahnhof rannte. Die Polizei wollte Angaben, die in sozialen Netzwerken kursieren, insbesondere zu möglichen Äußerungen am Tatort, jedoch nicht bestätigen.

Zu einem möglichen Motiv gibt es bislang keine Erkenntnisse. Die Ermittlungen laufen weiter. Die Polizei sagte auch nicht, ob der Verdächtige eine der betroffenen Personen kannte. Zudem stufen die Behörden den Vorfall derzeit nicht als Terrorakt ein.

Der Angriff führte zunächst zu Einschränkungen im Bahnverkehr und im Betrieb des Bahnhofs. Nach und nach normalisierte sich der Ablauf wieder.

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