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Protestplakat mit der Aufschrift „Gewalt ist keine Demokratie“

Video. Belgien: Tausende protestieren in Brüssel gegen angebliche Polizeigewalt

Zuletzt aktualisiert:

Am achten Juni versammelten sich in Brüssel Menschen, um gegen aus ihrer Sicht übermäßige Polizeigewalt zu protestieren. Hintergrund sind geplante Kürzungen im französischsprachigen Bildungswesen.

Demonstrierende zogen mit Transparenten durch die Stadt, auf denen „Meine Lehrerinnen und Lehrer, meine Heldinnen und Helden“ und „Gewalt ist keine Demokratie“ stand. In einigen Vierteln waren noch Spuren früherer Unruhen zu sehen, darunter ausgebrannte Fahrräder und Graffiti.

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Der Protest folgte auf mehrere Tage angespannter Stimmung zwischen Aktivistinnen und Aktivisten und der Polizei. Die Einsatzkräfte setzten Wasserwerfer und Tränengas ein, um Menschenmengen aufzulösen. Die Veranstalter warfen den Behörden vor, mit unverhältnismäßiger Härte auf weitgehend friedliche Demonstrationen gegen geplante Haushaltskürzungen zu reagieren.

Auslöser der Unruhen sind geplante Einsparungen, die von französischsprachigen belgischen Abgeordneten unterstützt werden. Kritikerinnen und Kritiker warnen, die Maßnahmen würden Schulen und Bildungsangebote in den französischsprachigen Regionen Belgiens spürbar treffen.

Die Protestbewegung, an deren Spitze unter anderem die Gruppe Mars Attacks steht, kündigte an, in den kommenden zwei Wochen täglich in mehreren Städten Walloniens auf die Straße zu gehen. Bilder aus Brüssel zeigten zahlreiche Bereitschaftspolizisten, die die Behörden zur Verhinderung weiterer Ausschreitungen aufgeboten hatten.

Die jüngste Mobilisierung macht die wachsende Ablehnung der Reformen deutlich und schürt Sorgen über die zunehmend eskalierende Konfrontation zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften. Gleichzeitig gewinnt die politische Debatte an Schärfe.

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