Rund 400 Menschen, die aus dem besetzten Gebäude „Spin Time“ in Rom vertrieben wurden, schlafen seitdem auf der Straße. Ein Brand hatte sie gezwungen, die Immobilie zu verlassen. Aufnahmen zeigen Bewohner auf Feldbetten, spielende Kinder in Planschbecken und Freiwillige, die während einer Hitzewelle Mahlzeiten und medizinische Hilfe organisieren.
Das frühere Verwaltungsgebäude ist seit 2013 besetzt. Dort leben einkommensschwache Familien und Einzelpersonen, die mit den steigenden Mieten in der italienischen Hauptstadt kämpfen. Seit dem Brand am 29. Juli sperrt die Polizei den Zugang zu dem Haus, die Bewohner warten auf eine Lösung.
Ehrenamtlich arbeitende Ärztinnen und Ärzte berichten, dass Hitze und Ungewissheit vor allem besonders verletzliche Menschen belasten, darunter ältere Bewohnerinnen und Bewohner sowie Kinder. Derzeit laufen Gespräche über eine mögliche Vereinbarung. Sie soll der Stadtverwaltung von Rom erlauben, das Gebäude für sozialen Wohnungsbau zu nutzen. Bis dahin leben viele weiter draußen in der Nähe des Eingangs.