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FIFA stellt sich hinter Infantino: UEFA soll mutmaßliche Affäre ausgezahlt haben

FIFA stellt sich hinter Gianni Infantino: Verband weist Vorwürfe aus seiner Amtszeit zurück.
FIFA verteidigt Gianni Infantino gegen Vorwürfe aus seiner Amtszeit Copyright  Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Gael Camba & AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Die FIFA verteidigt Infantino gegen einen „koordinierten“ Angriff auf seine Führung. Zuvor gab es Gerüchte, eine Geliebte habe während seiner Zeit als UEFA-Generalsekretär ein großzügiges Abfindungspaket erhalten.

Die FIFA hat eine Erklärung veröffentlicht, in der sie ihren Präsidenten Gianni Infantino gegen das verteidigt, was sie als „koordinierten und anhaltenden Versuch“ bezeichnet, seine Führung des Verbands zu untergraben.

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Die Mitteilung erschien am Samstag, einen Tag nachdem die britische Zeitung The Daily Telegraph über ein Abfindungspaket berichtete, das die UEFA einer Mitarbeiterin zahlte, die mit Infantino zusammenarbeitete, als er Generalsekretär des europäischen Fußballverbands war.

Nach Angaben des Daily Telegraph erhielt die Frau von der UEFA eine Abfindung in sechsstelliger Höhe als Auszahlung nach einer mutmaßlichen Liebesbeziehung mit Gianni Infantino. Während dieser angeblichen Beziehung soll Infantino sie befördert haben, heißt es in dem Bericht.

Die UEFA bestätigte, dass die Abfindung „im Einklang mit den damals geltenden Regelungen für ausscheidende Mitarbeitende“ stand. Die Regeln seien seit 2016 verschärft worden und entsprächen inzwischen „den Standards einer modernen, prominenten Organisation“.

Führungspersönlichkeiten der UEFA erwägen eine Untersuchung von Infantinos Zeit beim Verband. Sie wollen klären, wie die Zahlungen zustande kamen und ob die mutmaßliche Beziehung Entscheidungen beeinflusst hat.

Infantino war 16 Jahre für die UEFA tätig, bevor er zum FIFA-Präsidenten gewählt wurde.

„Kampagne mit Falschinformationen“

In einer Erklärung am Samstag warf die FIFA Infantinos Kritikern vor, seine Autorität schwächen und ihn ohne ordentliches Verfahren aus dem Amt drängen zu wollen.

„Es wird zunehmend deutlich, dass einige eine koordinierte und andauernde Kampagne führen, um die FIFA und ihren Präsidenten zu schwächen“, hieß es in der Mitteilung. „Wer keine Unterstützung der Mitgliedsverbände der FIFA hat, sollte nicht versuchen, durch Vorwürfe, Andeutungen oder Fehlinformationen zu erreichen, was sich über die fest etablierten demokratischen Verfahren der FIFA nicht erreichen lässt.“

Weiter erklärte die FIFA, Berichte enthielten „unbelegte Behauptungen und nachweislich falsche Angaben“, die nicht als Fakten ausgegeben werden dürften.

„Veränderungen stellen zwangsläufig etablierte Interessen infrage. Uneinigkeit darüber rechtfertigt jedoch nicht, das demokratische Mandat des FIFA-Präsidenten oder der Institution, deren Leitung ihm übertragen wurde, zu untergraben.“

Kritik an Infantinos Investorenplan

Infantino sah sich heftiger Kritik ausgesetzt, nachdem Details seines Plans bekannt wurden, Gewinne der Weltmeisterschaft an Private-Equity-Investoren zu verkaufen. Die UEFA und zwei weitere Kontinentalverbände – Nordamerikas CONCACAF und die Asiatische Fußballkonföderation – lehnten den Vorschlag ab.

Rückhalt erhielt Infantino am vergangenen Mittwoch vom FIFA-Managementboard nach einer Sitzung in Marokko. Er entschuldigte sich für das Verfahren. Die Drohung der UEFA, ihre 55 Mitgliedsverbände könnten FIFA-Wettbewerbe boykottieren, solange der Plan nicht vom Tisch ist, blieb jedoch bestehen. Die UEFA erklärte am Donnerstag, die Ankündigung „ändere nichts“.

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