Am Sonntag füllten Hunderte Kajakfahrer den Hafen von Kopenhagen. Sie schwenkten grönländische Flaggen bei einem Umzug zum Internationalen Tag der indigenen Völker.
Veranstalter war Uagut, ein Verein für Grönländerinnen und Grönländer in Dänemark, gemeinsam mit ActionAid Denmark. Entlang der Brücken und Kais drängten sich zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer.
„Es war ein sehr hartes Jahr, Grönländerin oder Grönländer zu sein. Wir haben uns bedroht gefühlt und für unsere Identität gekämpft – für unser Volk und das Recht auf unser Land“, sagte die Uagut-Vorsitzende Julie Rademacher. Grönland ist ein autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark. Der damalige US-Präsident Donald Trump forderte wiederholt, die rohstoffreiche Insel unter amerikanische Kontrolle zu bringen.