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Menschen verfolgen im Fernsehen Chinas Staatschef Xi Jinping und Nordkoreas Machthaber Kim Jong.

Video. Xi Jinping trifft Kim Jong Un: China und Nordkorea stärken Bündnis

Zuletzt aktualisiert:

Chinas Präsident ist erstmals seit sieben Jahren nach Nordkorea gereist. Der Besuch unterstreicht, wie wichtig die strategischen Beziehungen beider Nachbarn sind.

Xi Jinping hat sich mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un getroffen und angekündigt, die Beziehungen beider Länder auf „neue Höhen“ heben zu wollen. Bei dem Besuch gab es einen prunkvollen Staatsempfang, militärische Ehren und große Menschenmengen, die in der Hauptstadt chinesische und nordkoreanische Fahnen schwenkten. Der Gipfel fällt in eine Phase intensiver Diplomatie Pekings: Erst vor Kurzem empfing China unter anderem US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin.

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Die Gespräche spiegelten die wachsende Unsicherheit in der Region und Nordkoreas veränderte Rolle im Kräfteverhältnis in Nordostasien wider. China ist nach wie vor Pjöngjangs wichtigster Handelspartner und trotz internationaler Sanktionen eine zentrale wirtschaftliche und diplomatische Stütze. Xi warb bei dem Treffen für engere Zusammenarbeit in der Diplomatie, bei Polizei- und Sicherheitsfragen sowie beim militärischen Austausch.

Peking bekennt sich weiterhin zum langfristigen Ziel einer atomwaffenfreien koreanischen Halbinsel. Nordkorea bezeichnet sein Nukleararsenal jedoch immer wieder als unumkehrbar. Beobachter sehen in dem Besuch einen Versuch Chinas, die Stabilität an seiner Grenze zu sichern, seinen Einfluss auf Pjöngjang zu bewahren und seine Rolle in einer Region zu stärken, die zunehmend vom Wettbewerb zwischen China, den Vereinigten Staaten, Russland, Japan und Südkorea geprägt ist.

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