Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Ein Demonstrant wirft einen Gegenstand bei einer „No G7“-Kundgebung in Genf

Video. Genf: Zusammenstöße bei Demo von 20.000 gegen G7-Gipfel und globale Politik

Zuletzt aktualisiert:

Am 14. Juni kam es in Genf zu Zusammenstößen, nachdem eine große Demonstration vor dem G7-Gipfel im nahen Évian-les-Bains beim UNO-Viertel eskalierte.

Am Nachmittag stellten sich Gruppen vermummter Demonstrierender der Polizei entgegen und warfen Flaschen, Steine, Feuerwerkskörper und andere Gegenstände. Die Einsatzkräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein, die Lage spitzte sich zu. In der Nähe der Demonstrationsroute geriet ein Fahrzeug in Brand, mehrere Gebäude wurden nach Angaben der Behörden beschädigt. Die Einsatzleitung forderte die Menschen auf, den Bereich zu verlassen. Die Ausschreitungen griffen auf weitere Teile der Stadt über.

WERBUNG
WERBUNG

Den Ausschreitungen war ein Marsch vorausgegangen, der unter großer Sommerhitze zunächst friedlich verlaufen war. Die Organisatorinnen und Organisatoren hatten Umweltinitiativen, feministische Gruppen, Unterstützerinnen und Unterstützer palästinensischer Rechte sowie Globalisierungskritikerinnen und -kritiker zusammengebracht. Sie protestierten gegen die G7-Politik und forderten soziale und ökologische Reformen.

Nach Angaben der Genfer Polizei beteiligten sich rund 20.000 Menschen an der Kundgebung. Es war damit eine der größten Demonstrationen in der Schweiz der vergangenen Jahre. Die Teilnehmenden zogen an mehreren internationalen Institutionen vorbei, darunter am Sitz der Vereinten Nationen. Viele trugen Transparente, auf denen sie Staats- und Regierungschefs kritisierten und politischen Wandel forderten.

Zu den Ausschreitungen kam es, als Schweizer und französische Behörden Tausende Sicherheitskräfte für den dreitägigen G7-Gipfel mobilisierten. Das Treffen beginnt am 15. Juni im französischen Évian. Dabei wollen die Staats- und Regierungschefs über eine breite Themenpalette beraten, vom Krieg in der Ukraine und den Spannungen im Nahen Osten bis hin zu globalen wirtschaftlichen Herausforderungen.

WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG