Auf der kroatischen Insel Rab entstehen am Strand große Sandskulpturen. Künstlerinnen und Künstler arbeiten dort für das fünfzehnte Festival der Sandskulpturen.
Besucherinnen und Besucher verfolgen, wie Bildhauerinnen und Bildhauer Figuren einer Mönchsrobbe, einer Schildkröte und eines Riesenkalmars aus dem Sand herausarbeiten. Der Strand verwandelt sich nach und nach in eine Freiluftausstellung, in der jede Form aus nassem Sand wächst.
Das Festival bringt Kreative aus verschiedenen Regionen zusammen. Über mehrere Tage modellieren sie die Gebilde und nutzen dafür nur Sand und Wasser, um sie zu stabilisieren.
Die Veranstalter betonen, dass das Ereignis die natürlichen Sandstrände der Insel in den Mittelpunkt rückt – ein seltenes Landschaftsmerkmal an vielen Teilen der kroatischen Küste. Die Beteiligten nennen die Arbeit körperlich anstrengend, aber unkompliziert. Entscheidend seien gute Teamarbeit und der richtige Zeitpunkt.
Die fertigen Skulpturen bleiben nur für kurze Zeit bestehen. Gezeiten, Wind und Sonne verändern sie Schritt für Schritt, bis sie wieder mit dem Strand verschmelzen.