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Vor dem antiken Kolosseum in Rom schmilzt eine Eisskulptur eines Bauern – Symbol für besonders gefährdete Berufsgruppen bei steigenden Temperaturen.

Video. Italien: schmelzende Eisskulpturen protestieren gegen Hitze in Rom

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Greenpeace Italien und die Gewerkschaft CGIL ließen im Juli 2026 am Kolosseum Eisskulpturen schmelzen, um Hitze für Außenarbeiter sichtbar zu machen und den Ausstieg aus fossilen Energien zu fordern.

Klimaschützerinnen und Klimaschützer haben am Mittwoch vor dem Kolosseum in Rom eine eindrucksvolle Protestaktion gestartet. Sie enthüllten drei schmelzende Eisskulpturen, die einen Bauern, eine Radfahrerin und einen Bauarbeiter symbolisieren. Damit wollten sie auf die Risiken aufmerksam machen, denen Arbeiterinnen und Arbeiter im Freien durch steigende Temperaturen ausgesetzt sind. Auf Plakaten stand der Satz: „Fossile Konzerne werden reich, wir schmelzen.“

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Greenpeace Italien und die Gewerkschaft CGIL organisierten den Protest, um auf die Situation von Menschen aufmerksam zu machen, die bei Hitzeperioden im Freien arbeiten. Die Aktivistin Simona Abbate forderte den Ausstieg aus fossilen Energien und höhere Steuern für Öl- und Gaskonzerne, um Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel zu finanzieren. Natale Di Cola von der CGIL erklärte, Hitzewellen vernichteten nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch den Planeten.

Die Aktion fand in einem Sommer statt, der Europa seit Ende Mai immer wieder extreme Hitzewellen bringt. In Rom setzte die Stadt im Juni Wasserwerfer und Sprühnebelanlagen am Kolosseum ein, als die Temperaturen nahe 40 Grad lagen. Europa erwärmt sich nach Angaben des Copernicus-Klimadienstes der EU etwa doppelt so schnell wie der weltweite Durchschnitt.

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