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Hitzschläge, Hunger, lange Schlangen: Ceutas Helfer kämpfen gegen den Kollaps

Migranten, die aus Marokko nach Spanien gelangt sind, sitzen an einem Lagerfeuer am Strand der spanischen Exklave Ceuta am dritten August 2026.
Migranten, die aus Marokko nach Spanien gekommen sind, sitzen am Montag, dem dritten August 2026, an einem Strand der spanischen Enklave Ceuta um ein Lagerfeuer. Copyright  Bernat Armangué / AP
Copyright Bernat Armangué / AP
Von Julián López y Euronews en español
Zuerst veröffentlicht am
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Bis zu 2.000 Mahlzeiten verteilt Luna Blanca inzwischen täglich in Ceuta. Doch nach der Ankunft Zehntausender Menschen reichen die Kapazitäten der Hilfsorganisationen und Behörden kaum aus.

Die Schlangen reißen nicht ab. Doch die Hilfsorganisation Luna Blanca kann inzwischen bis zu 2.000 Portionen mit Grundnahrungsmitteln ausgeben — mit einem Team von nur rund zehn Mitarbeitenden und mehreren Freiwilligen.

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Seit Freitag zeichnet sich eine leichte Verbesserung ab. An diesem Tag hatte Sprecherin Halima Ahmed Euronews berichtet, dass zwar ausreichend Lebensmittel vorhanden seien, es aber an Kapazitäten fehle, sie zu verteilen oder zum CETI zu bringen. Dort hielten sich die meisten Menschen auf, die von Marokko aus nach Ceuta gelangt waren.

"Gerade ist ein Junge angekommen. Er hat einen Hitzschlag und liegt am Boden. Wir können nicht zulassen, dass er vor Hunger stirbt. Wir sind keine Politiker. Wir sind Menschen", sagte Ahmed, die bei Luna Blanca auch als Sozialpädagogin arbeitet, dem Euronews-Team vor Ort.

Mustafa Abdelcader, Vorsitzender der NGO, beschrieb das Ausmaß der Krise so: "Wir sprechen von einem Zustrom von etwa 60.000 bis 70.000 Menschen auf 18 Quadratkilometern. Anders gesagt: Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl der Stadt. Die Institutionen sind auf eine solche Situation nicht vorbereitet."

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