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Starkes Beben der Stärke 7,7 erschüttert Indonesien: Mindestens 47 Tote

Menschen räumen Trümmer aus einem Haus, das bei einem Erdbeben in East Manggarai in der Provinz Ost-Nusa-Tenggara in Indonesien beschädigt wurde, Samstag, 15. August 2026.
Bewohner räumen Trümmer eines bei einem Erdbeben beschädigten Hauses in Ost-Manggarai in der Provinz Ost-Nusa-Tenggara, Indonesien, am 15. August 2026. Copyright  Kurniawan/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.
Copyright Kurniawan/Copyright 2026 The AP. All rights reserved.
Von Nathan Rennolds
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Nelly Florida Riama, stellvertretende Geophysikchefin der indonesischen Wetter- und Klimabehörde, warnte, die Tsunamiwarnung sei zwar vorbei, aber „Nachbeben treten weiterhin auf“.

Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,7 hat am Samstag den südostasiatischen Staat Indonesien erschüttert und mindestens 47 Menschen getötet.

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Das Epizentrum lag nördlich der Insel Flores im Osten des Landes. Das Beben ereignete sich in den frühen Morgenstunden und löste Panik aus. Menschen rannten auf die Straßen, Gebäude stürzten ein.

Zunächst gaben die Behörden eine Tsunami-Warnung aus, hoben sie jedoch später wieder auf. Die Meteorologie-, Klimatologie- und Geophysikbehörde BMKG erklärte, sie registriere keine nennenswerten Anstiege des Meeresspiegels mehr, die Küstengemeinden gefährden könnten.

Nelly Florida Riama, stellvertretende Direktorin für Geophysik beim BMKG, warnte, dass die Tsunami-Warnung zwar aufgehoben sei, Nachbeben aber weiter registriert würden.

„Wir rufen die Bevölkerung dazu auf, ruhig zu bleiben, sich nicht von verantwortungslosen Gerüchten verunsichern zu lassen und die Informationen über die offiziellen Kanäle des BMKG zu verfolgen“, sagte Nelly.

Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde BNPB haben in dem Bezirk Nagekeo rund 2.000 Bewohner nach dem Erdbeben und der Tsunami-Warnung aus eigener Initiative ihre Häuser verlassen.

Die BNPB berichtete, die Erschütterungen seien in mehreren Regionen zu spüren gewesen: in den Bezirken Nagekeo, Sikka und West Manggarai in der Provinz Ost-Nusa-Tenggara, in der Stadt Bima und im Bezirk Bima in West-Nusa-Tenggara sowie in den Bezirken Jeneponto, Selayar-Inseln und Maros in Süd-Sulawesi.

Indonesien liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Erde. Der Inselstaat liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten aufeinandertreffen: Er liegt an einer tektonisch aktiven Plattengrenze, an der die Indisch-Australische Platte unter die Sunda-Platte abtaucht. Die Sunda-Platte umfasst unter anderem Indonesiens westliche Inseln wie Sumatra, Java und Bali sowie Teile von Malaysia und Südostasien. Entlang dieser Zonen und verschiedener Verwerfungen entstehen häufig starke Erdbeben.

Weitere Quellen • AFP

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