Ein seltenes Gemälde aus dem Jahr 1920 des niederländischen Meisters Piet Mondrian, „Composition III“, soll im Oktober bei Christie’s in London unter den Hammer kommen. Das abstrakte Werk, das seit mehr als 25 Jahren nicht öffentlich zu sehen war, könnte bei der Frieze-Week-Auktion zwischen 20 und 30 Mio. Pfund einbringen.
Das Video zeigt einen Mitarbeiter, der die Leinwand in einem abgeschirmten Ausstellungsraum von Christie’s richtet. Nahaufnahmen zeigen kräftige Flächen in Primärfarben und gerade schwarze Linien – typische Merkmale von Mondrians neoplastischer Bildsprache.
Das Werk steht für einen Wendepunkt in Mondrians Karriere: Er löst sich von traditionellen Landschaftsdarstellungen und wendet sich der reinen Abstraktion zu.
Gemälde aus dieser Schaffensphase kommen nur selten in Auktionen. Das letzte wurde 2009 verkauft, entsprechend ist dies eine seltene Gelegenheit, ein Schlüsselwerk zu erwerben. Christie’s hofft, dass das Bild einen neuen Rekord für den Künstler setzt; derzeit liegt die Bestmarke bei 51 Mio. Dollar.