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Luftfahrt: Konkurrenz unterhalb der Großraumklasse

Luftfahrt: Konkurrenz unterhalb der Großraumklasse
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Wer baut die besten Flugzeuge mit 100 bis 130 Sitzen ? Dieses Segment der Luftfahrtindustrie ist schwer umkämpft. Ein paar Neue wollen auch noch mitspielen. Bombardier aus Kanada, ein führender Hersteller von Business- und Regional-Jets fordert die größten Wettbewerber (wie Boeing und Airbus) heraus mit der C-Serie. Das Flugzeug in der Entwicklungsphase bietet mehrere Versionen zwischen 100 bis 150 Sitzen.

John R. Arnone, Bombardier:

“Die Flugzeuge in diesem Marktsegment sind seit 20, 30 sogar 40 Jahren nahezu die gleichen. Das sind ältere Flieger, die die aktuellen Technologien nicht nutzen. Das tut unsere C-Serie auf sehr wirksame Weise. Sie verändert die Spielregeln. Beispiel Umwelt: Der ökologische Fußabdruck ist bedeutend kleiner als bisher gewohnt in diesem Segment.”

Aber nicht nur die Kanadier drücken auf den Markt. Auch andere Unternehmen rund um den Globus schlafen nicht: Neue Projekte unterhalb der Grossraumklasse bieten Embraer aus Brasilien, Comac aus China, Irkut aus Russland.

Am weitesten gediehen in puncto Marktreife ist der Superjet-100, ein Joint Venture zwischen der russischen Sukhoi und Alenia Aeronautica in Italien. Er steht knapp vor der russischen und europäischen Zertifizierung. Die Maschine mit 100 bis 130 Sitzplätzen wurde während der aktuellen Farnborough Air Show ein paarmal bestellt.

Wegen technischer Probleme mit neuen Motoren wurde etwas Zeit verloren – aber bald sollen die ersten Superjets nach Russland und Armenien ausgeliefert werden, nächstes Jahr sind Kunden in Italien dran.

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