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Ukraine: Separatisten wollen Mobilmachung im Donbass

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Von Euronews
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Im Ostukraine-Konflikt rücken die prorussischen Separatisten weiter vor. Sie haben nach einem siebenstündigen Gefecht am frühen Montag Morgen einen

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Im Ostukraine-Konflikt rücken die prorussischen Separatisten weiter vor. Sie haben nach einem siebenstündigen Gefecht am frühen Montag Morgen einen Vorort von Debalzewe eingenommen. Das russische Fernsehen berichtet, dass die ukrainischen Regierungstruppen bei ihrem schnellen Rückzug viele Vorräte und sogar Panzer zurückgelassen haben.

Separatistenführer Alexander Sachartschenko kündigte eine Mobilmachung im Donbass an. In der kommenden Woche sollen 10.000 neue Kämpfer bewaffnet werden, sagte er in Donezk. Auch die Regierung in Kiew mobilisiert weitere Truppen und hatte eine Mobilmachung beschlossen. Die Gefechte gehen also mit unverminderter Härte weiter.

Tausende Menschen haben bereits in Flüchtlingslagern Zuflucht gesucht, so auch die 14-jährige Nastya Mamonova: “Unsere Stadt Debalzewe ist völlig leer, der Ort ist eine Geisterstadt. Es gibt keine Elektrizität, es gibt dort nichts mehr. Sie haben alles zerstört, auch die Wohnhäuser. Kleine Kinder wurden von ihren Eltern getrennt. Es ist einfach schrecklich was hier passiert, die ganze Welt soll das wissen.”

Nach den gescheiterten Friedensgesprächen am Wochenende sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Seit April starben bei dem Konflikt in der Ostukraine den Vereinten Nationen zufolge bereits mehr als 5000 Menschen.

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