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Prozessbeginn gegen Strauss-Kahn: "Wir werden ziemlich viel Spaß haben"

Prozessbeginn gegen Strauss-Kahn: "Wir werden ziemlich viel Spaß haben"
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Vor dem Strafgerichtshof im nordfranzösischen Lille hat der Prozess gegen Dominique Strauss-Kahn wegen seiner Beteiligung an illegalen Sexpartys begonnen.

Der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds und Beinahe-Präsidentschaftskandidat muss sich mit 13 weiteren Angeklagten wegen organisierter Zuhälterei verantworten.

Das Gericht soll die Umstände von freizügigen Partys in Paris, Lille und Washington klären.

Strauss-Kahn will von einer Bezahlung der beteiligten Frauen nichts gewusst haben. Für den Fall sieht das französische Recht Straffreiheit vor.

Neben dem 65-jährigen Franzosen sind mehrere Bordell- und Hotelbesitzer angeklagt. Darunter auch drei Manager des Luxushotels “Carlton” in Lille, nach dem die Affäre benannt ist, und der belgische Nachtclub-Betreiber Dominique Alderweireld alias “Dodo la saumure”:

“Wir werden ziemlich viel Spaß haben und zweifellos eine gute Show erleben.”

“Trotz Strauss-Kahn sind sie die Hauptfigur, oder?”, fragt ein Reporter.

“Nein, nein, das ist DSK. Sicher beschädigt er meinen Ruf, aber er ist die Hauptfigur.”

Der Prozess in Lille soll rund drei Wochen dauern.

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