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Viele befreite Boko-Haram-Geiseln schwanger

Viele befreite Boko-Haram-Geiseln schwanger
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Von Euronews
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Befreite Boko-Haram-Geiseln berichten über ihre Zeit in der Gewalt der Islamisten. Die Terrorgruppe ist offenbar innerlich zerstritten und verfügt über wenig Waffen. Mehr als 200 Frauen wurden von den

Ein Flüchtlingslager im Osten Nigerias. Hier sind zahlreiche der Frauen untergebracht, die vor kurzem aus der Gewalt der Terrorsekte Boko Haram befreit wurden. Sie berichten von ihrer Geiselhaft und offenbaren Spannungen zwischen den einfachen Kämpfern und den Anführern der Islamisten-Organisation.

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Hanatu Musa, eine der Befreiten: “Die Kämpfer beschwerten sich immer, dass ihr Anführer, an dessen Namen ich mich nicht erinnere, sie angelogen habe, dass sie im Namen ihrer Religion kämpfen und töten würden. Nun würden sie von den Ungläubigen, der Armee, umgebracht. Sie haben zu wenig Waffen und Munition.”

Auch fehle es den Kämpfern oft an Sprit für ihre Fahrzeuge – und die seien zudem häufig kaputt, berichten andere.

Zwangsverheiratet und verkauft
Von den Terroristen, so erzählen sie, würden die Frauen versklavt, zwangsverheiratet oder verkauft.

Binta Ibrahim: “Wie andere weigerte auch ich mich, einen von ihnen zu heiraten. Dann begann sie, mit uns Geld zu verdienen, indem sie uns verkauften. Manche von uns mussten ihren Frauen im Haushalt helfen. Die meisten Käufer waren Boko-Haram-Kämpfer.”

Schwanger vom Terroristen
Insgesamt hat die nigerianische Armee im Nordosten des Landes rund 700 Geiseln befreien können. Bei anschließenden Gesundheitstests wurde laut der UNO festgestellt, dass 214 der Frauen und Mädchen schwanger sind.

Vergangenes Jahr hatten Boko-Haram-Kämpfer mehr als 2000 Mädchen und Frauen verschleppt. Besonders die Gefangennahme von 200 Schulmädchen sorgte weltweit für Empörung, die Kampagne #bringbackourgirls machte im Internet auf die Entführung aufmerksam. Von den Schülerinnen konnte allem Anschein nach bisher aber noch keine befreit werden.

Hier gelangen Sie zur Website von Bringbackourgirls

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Posted by Bring Back Our Girls on Donnerstag, 30. April 2015

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