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Nach Kämpfen im mazedonischen Kumanovo: Serbien will helfen

Nach Kämpfen im mazedonischen Kumanovo: Serbien will helfen
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Serbien will Mazedonien nach den Vorfällen von Kumanovo helfen.

Unruhen in Mazedonien könnten sich auf andere Gebiete ausdehnen

Man werde alles Nötige tun, sagte Regierungschef Aleksandar Vučić, um Mazedonien dabei zu unterstützen, die Stabilität im Land wiederherzustellen.

Das sei das Wichtigste für alle, so Vučić: Unruhen in Mazedonien könnten sich auf andere Gebiete auf dem Westbalkan ausdehnen.

Die Kämpfe zwischen Sicherheitskräften und bewaffneter ethnischen Albanern beunruhigen die mazedonische Bevölkerung.

Am Montag gedachten Demonstranten in der Haupstadt Skopje der getöteten Polizisten und forderten mehr Zusammenhalt zwischen den Bevölkerungsteilen.

“Wir sind mit unseren albanischen Freunden und anderen ethnischen Gruppen hier”, so ein Demonstrant. “Wir wollen zeigen, dass wir einander verbunden sind, und für die Freiheit und Demokratie kämpfen, die wir verdienen.”

Doch der Zusammenhalt in der ehemaligen jugoslawischen Republik ist belastet – von Spannungen mit der albanischen Minderheit und einer seit Monaten schwelenden Regierungskrise. Die Opposition wirft der Regierung systematische Korruption vor.

Bei dem Polizeieinsatz am Wochenende in Kumanovo wurden acht Polizisten und
vierzehn Bewaffnete getötet.

Dreißig albanischstämmige Festgenommene wurden inzwischen unter dem Vorwurf des Terrorismus angeklagt.

Viele Gebäude in Kumanovo wurden sehr stark beschädigt oder gar zerstört.