EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Unruhen in Burundi: Polizei schießt auf Demonstranten

Unruhen in Burundi: Polizei schießt auf Demonstranten
Copyright 
Von Christoph Debets mit REUTERS
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

In Burundi halten die Unruhen an. In der Hauptstadt Bujumbura ging die Polizei am Dienstag mit Tränengas gegen Steine werfende Demonstranten vor.

WERBUNG

In Burundi halten die Unruhen an. In der Hauptstadt Bujumbura ging die Polizei am Dienstag mit Tränengas gegen Steine werfende Demonstranten vor. Mindestens zwei Polizeibeamte machten sogar von der Schusswaffe Gebrauch. Im Stadtteil Butarere soll eine Polizistin von aufgebrachten Demonstranten verprügelt worden sein, nachdem sie auf die Demonstranten geschossen hatte. Die Polizei wollte die Meldung über den Einsatz von Schusswaffen nicht kommentieren. Während der seit Ende April anhaltenden Proteste hat die Polizei aber wiederholt bestritten, Schusswaffen eingesetzt zu haben. Nach Angaben der Opposition wurden bei den Protesten bislang mindestens 22 Menschen getötet.

#Tansania: Unsere Kollegen in Kakunga helfen zurzeit etwa 10.000 #Flüchtlingen aus #Burundi. pic.twitter.com/sZ5RiEHPrW

— UNO-Flüchtlingshilfe (@unoflucht) 11. Mai 2015

Die Demonstranten protestieren gegen die Entscheidung von Staatspräsident Pierre Nkurunziza, sich bei der Präsidentschaftswahl um eine dritte Amtszeit zu bewerben. Das Verfassungsgericht hatte Nkurunzizas Kandidatur zugelassen, obwohl die Verfassung nur eine einmalige Wiederwahl des Präsidenten zulässt, weil Nkurunziza bei seiner ersten Wahl vom Parlament gewählt worden war.

Weiterführender Links

Geoforschungszentrum Potsdam

United States Geological Survey (USGS)

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Wegen Plünderungen und Gewalt sperrt Frankreich TikTok in Neukaledonien

Exklusiv-Interview: Georgische Präsidentin legt Veto gegen "russisches Gesetz" ein

Niederländisches Fernsehen teilt Details zum Ausschluss von Joost Klein mit