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"Diese Woche ist entscheidend" – USA treffen letzte Vorbereitungen für möglichen Angriff auf Iran

Flugzeugträger USS Abraham Lincoln
Flugzeugträger USS Abraham Lincoln Copyright  AP Photo
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Von Farhad Mirmohammadsadeghi
Zuerst veröffentlicht am
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Laut israelischen Medien haben die USA Truppen und Flugzeugträger an strategischen Punkten im Nahen Osten positioniert. Präsident Trump soll in den nächsten Tagen über ein mögliches Vorgehen entscheiden.

Laut dem israelischen Fernsehsender Channel 13 schließen die Vereinigten Staaten derzeit die Stationierung von See-, Luft- und Bodentruppen für einen möglichen Feldzug gegen den Iran ab. Die Streitkräfte wurden bis Samstag im Rahmen der Vorbereitungen für Angriffe, die nach Angaben hochrangiger US-Beamter „mehrere Wochen“ dauern könnten, an strategischen Punkten im Nahen Osten und im Mittelmeerraum positioniert. Eine endgültige Entscheidung über einen Angriff sei jedoch noch nicht getroffen worden.

Dem Bericht zufolge bildet der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln das Rückgrat der amerikanischen Seemacht in der Region. Mit Tausenden Soldaten an Bord führt das Schiff rund 90 Kampfflugzeuge, darunter F-35-Jets und zehn „Black Hawk“-Hubschrauber, in der Nähe des Arabischen Meeres mit sich. Neben dem Flugzeugträger ist auch eine Task Force mit Zerstörern und U-Booten, die mit Tomahawk-Marschflugkörpern ausgerüstet sind, im Einsatz. Gleichzeitig wurden amerikanische F-15-Jäger auf verschiedene Stützpunkte in der Region – darunter Jordanien – verlegt, um die Luftstreitkräfte zu verstärken.

Zudem wurden drei Zerstörer vor der spanischen Küste stationiert, während sich ein U-Boot südlich von Griechenland befindet. Diese Einheiten könnten bei Bedarf rasch für Operationen gegen den Iran eingesetzt werden. Die US-Luftverteidigung wurde darüber hinaus durch Kriegsschiffe verstärkt, die mit dem Aegis-Raketenabwehrsystem sowie dem THAAD-System ausgerüstet sind.

„Diese Woche ist entscheidend“

Der Generalstabschef der israelischen Armee, Eyal Zamir, traf sich am Samstag in Tel Aviv mit Brad Cooper, dem Kommandeur des Hauptquartiers des US-Zentralkommandos (CENTCOM). An dem Treffen nahmen auch der Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, Shlomi Binder, der Leiter der Operationsdirektion, Isaac Cohen, sowie weitere israelische Verteidigungsbeamte teil. Ziel des Besuchs war laut dem israelischen Fernsehsender Channel 13, die militärischen Operationen im Vorfeld eines möglichen US-Angriffs auf iranischem Boden zu koordinieren.

Dem Bericht zufolge wurde der israelischen Delegation mitgeteilt, dass Präsident Donald Trump bislang keine endgültige Entscheidung über einen Angriff getroffen habe. Die USA hätten jedoch zugesichert, bis Ende der Woche alle militärischen Vorbereitungen für eine mögliche Notfalloperation abzuschließen. Offiziere der israelischen Armee (IDF) bezeichneten die kommende Woche als „entscheidend“ für die weitere Entwicklung.

Hochrangige israelische Vertreter präsentierten den amerikanischen Offiziellen bei dem Treffen ihre Position zu einem möglichen Angriff auf den Iran. Nach Angaben des Senders forderte Israel, dass neben Regierungszielen auch militärische Einrichtungen Teil der ersten Angriffswelle sein sollten. Demnach sollten amerikanische Luftschläge nicht nur gegen Regierungsinstitutionen, um das iranische Volk zum Sturz des Regimes zu ermutigen, sondern auch gegen die iranische Boden-Boden-Raketeninfrastruktur gerichtet werden, die eine unmittelbare Bedrohung für Israel darstellt.

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