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Flüchtlinge auf den Gleisen: Eurostar-Passagiere sitzen vor Eurotunnel fest

Flüchtlinge auf den Gleisen: Eurostar-Passagiere sitzen vor Eurotunnel fest
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In der Nacht haben Hunderte Eurostar-Passagiere festgesessen, weil offenbar Flüchtlinge auf den Gleisen gesichtet worden waren. Sie wollten mit den Schnellzügen durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal nach Großbritannien gelangen.

Es gab wohl Menschen im Tunnel, aber sie haben nicht geschafft, sie rauszuholen.

Laut Zugbetreiber Eurostar waren insgesamt fünf Züge betroffen. Drei der Züge seien am frühen Mittwochmorgen nach London weitergefahren, die beiden anderen seien zu ihrem jeweiligen Startbahnhof in Paris und London zurückgekehrt. Eine Eurostar-Passagierin in London erzählte:

“Wir warteten am Eingang des Tunnels, man sagte uns, es gäbe Leute im Tunnel. Wir warteten ungefähr zweieinhalb bis drei Stunden. Schließlich sagte man uns, wir führen zurück ohne uns irgendwelche Informationen zu geben. Es gab wohl Menschen im Tunnel, aber sie haben nicht geschafft, sie rauszuholen. Also mussten wir warten und dann haben sie beschlossen, zurück nach London zu fahren.”

Seit Jahren versuchen Migranten, illegal von Calais aus nach Großbritannien zu gelangen: auf einem der Lastwagen oder mit einem der Züge, die hier nach Großbritannien abgefertigt werden. Jede Nacht gibt es Flüchtlinge, die über die immer stärkeren Zäune klettern wollen. Bis zu 2000 Versuche hat die Betreibergesellschaft pro Nacht bereits gezählt.