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Seit 1928 verschollen, jetzt wieder aufgetaucht: Zeichentrickfilm von Walt Disney

Seit 1928 verschollen, jetzt wieder aufgetaucht: Zeichentrickfilm von Walt Disney
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Von Euronews
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1928 kam der Disney-Zeichentrickfilm “Sleigh Bells” in die amerikanischen Kinos: Seitdem, 87 Jahre lang, hat ihn keiner mehr gesehen, der Film galt

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1928 kam der Disney-Zeichentrickfilm “Sleigh Bells” in die amerikanischen Kinos: Seitdem, 87 Jahre lang, hat ihn keiner mehr gesehen, der Film galt als verschollen.

Eine Kopie fand sich vor einiger Zeit aber im Archiv des Britischen Filminstituts BFI – wahrscheinlich die einzig erhaltene Kopie überhaupt.

Die Hauptfigur ist ein Kaninchen, “Oswald the Lucky Rabbit” – eine aus anderen Filmen schon bekannte Figur, die 1927 entworfen wurde und schon deutlich der späteren Mickymaus ähnelt.

Der schwarzweiße Stummfilm wurde von Walt Disney und seinem Freund und Kollegen Ub Iwerks gezeichnet, die dann später auf eigene Faust die Mickymaus entwickelten, nach einem Zerwürfnis mit dem Filmstudio Universal.

Ein weiterer “Oswald”-Film, ebenfalls von 1928: der “Fiery Fireman”

Trotz des langen Verschollenseins war es aber nicht so, dass “Sleigh Bells” in tiefsten BFI-Kellern verborgen gelegen hätte: Ein Forscher wurde darauf ganz einfach im Onlinearchiv der BFI-Bestände aufmerksam. Der Film wurde seitdem von den Disney-Studios restauriert.

“Sleigh Bells” dauert rund sechs Minuten. Das BFI wird ihn am 12. Dezember zeigen, innerhalb eines Programms mit anderen winterlichen oder weihnachtlichen Disneyfilmen.

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