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Air France von Anschlägen in Paris wirtschaftlich getroffen

Air France von Anschlägen in Paris wirtschaftlich getroffen
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Die Anschläge in Paris am 13. November haben den Umsatz der Fluggesellschaft Air France-KLM schrumpfen lassen. In den Tagen nach den Anschlägen seien deutlich weniger Menschen von und nach Paris geflogen, so die Airline. Die negativen Folgen der Anschläge summierten sich demnach auf rund 50 Millionen Euro. Inzwischen erholten sich die Buchungszahlen langsam. Das werde insgesamt drei bis sechs Monate dauern, sagte Finanzchef Pierre-François Riolacci.

Die Konzernziele für 2015 sind nicht gefährdet

Im Frachtgeschäft setzte die Fluggesellschaft im November mehr als elf Prozent weniger um. Grund seien vor allem die verschärften Sicherheitsmaßnahmen auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle.

Im November zählten die Konzerngesellschaften Air France, KLM und Transavia dennoch 6,5 Millionen Fluggäste und damit 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Sitzauslastung verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 82,6 Prozent.

“Die Konzernziele für 2015 sind nicht gefährdet”, sagte
Riolacci.

Bei den bisher schwersten Attentaten in Frankreich waren am 13. November 130 Menschen getötet und mehr als 350 verletzt worden. Mehrere Attentäter hatten in Pariser Cafes, Restaurants,im Konzertsaal Bataclan und vor der Fußballarena Stade de France wahllos auf Menschen geschossen oder sich selbst in die Luft gesprengt.

su mit Reuters, AFP

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