Nach Angriff auf Hotel in Burkina Faso: Mehr als 30 Geiseln befreit

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Von Euronews
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Nach der Geiselnahme in einem Hotel in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou haben Sicherheitskräfte damit begonnen das Gebäude zu stürmen

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Nach der Geiselnahme in einem Hotel in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou haben Sicherheitskräfte damit begonnen das Gebäude zu stürmen. Dreiunddreißig Geiseln wurden bislang befreit, unter ihnen auch ein burkinischer Minister. Das teilte der Kommunikationsminister mit.

Islamistische Kämpfer hatten zuvor das Hotel überfallen und zahlreiche Menschen getötet. Die Angreifer nahmen zudem mehrere Geiseln. Der Chef des Universitätskrankenhauses sagte nach Gesprächen mit Verletzten, mindestens 20 Menschen seien bei dem Überfall getötet worden.

#UPDATE At least 20 dead in Burkina Faso hotel attack, hospital chief tells AFP https://t.co/7wSebmMhsE#Ouagadougoupic.twitter.com/TDU9eHFVFt

— AFP news agency (@AFP) 16. Januar 2016

Die Gruppe al-Qaida im islamischen Maghreb hatte sich zu dem Angriff bekannt.

Medienberichten zufolge hatten bis zu vier Attentäter zunächst das Feuer auf ein Restaurant eröffnet und dann das Hotel angegriffen. Es waren Explosionen zu hören. Vor dem Hotel brannten mehrere Autos. Anschließend kam es zu einem heftigen Schusswechsel zwischen den Angreifern und den Einsatzkräften. Die Polizei riegelte daraufhin das Gelände rund um das Gebäude ab. Das Hotel ist vor allem bei westlichen Ausländern und UN-Mitarbeitern beliebt.

At least 20 people died in #BurkinaFaso hotel attacks, said a hospital director in the capital Ouagadougou (Reuters) pic.twitter.com/ARfeT5da3l

— CCTVNEWS (@cctvnews) 16. Januar 2016

Ein führendes Mitglied der Gruppe al-Qaida im islamischen Maghreb hatte kürzlich Muslime in mehreren Ländern, darunter auch Burkina Faso, zum Dschihad aufgerufen.

Der Angriff erinnert an eine ähnliche Attacke vor zwei Monaten im benachbarten Mali. Dschihadisten hatten dort ebenfalls in einem bei Ausländern beliebten Hotel zahlreiche Menschen als Geiseln genommen. Zwanzig Menschen wurden bei dem Angriff getötet. Auch für diese Tat wurden Islamistengruppen verantwortlich gemacht, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida zusammenarbeiten.

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