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Ukraine schafft Städtenamen aus kommunistischer Zeit ab

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Von Euronews
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Die Ukraine hat mehr als 170 Orte, deren Namen aus der kommunistischen Zeit stammt, geändert.

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Die Ukraine hat mehr als 170 Orte, deren Namen aus der kommunistischen Zeit stammt, geändert. An diesem Donnerstag trat die entsprechende Anordnung des Parlaments in Kiew in Kraft. So erhielt etwa die Stadt Artemiwks im Donezker Gebiet ihren historischen Namen, den sie vor der Oktoberrevolution 1917 trug, zurück. Sie heißt fortan wieder Bachmut. In anderen Fällen wurden komplett neue Namen vergeben. So heißt die Hafenstadt Illitschwisk, die nach Wladimir Iljitsch Lenin benannt war, nun Tschornomorsk.

Für die Menschen in der Ukraine und andernorts dürften sich daraus zunächst Schwierigkeiten ergeben. Kartendienste im Internet haben die Umbenennungen noch nicht berücksichtigt, und auch gedruckte Landkarten müssen geändert werden.

Das Parlament setzte damit ein im April 2015 beschlossenes Gesetz um, das geografische Bezeichnungen und Straßennamen mit Bezug zur sowjetischen Vergangenheit verbietet. Geplant ist auch eine Umbenennung von Ortsnamen in den Separatistengebieten. Die von Moskau unterstützten, prorussischen Aufständischen lehnen dies ab.

Bericht aus dem Amtsblatt, ukrainisch

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