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Trauer nach Busunglück in Katalonien: "Wir sind mit unserer Tochter gestorben"

Trauer nach Busunglück in Katalonien: "Wir sind mit unserer Tochter gestorben"
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Von Euronews
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Italien trauert um sieben bei dem Busunglück in Katalonien getötete Austausch-Studentinnen. Unter den insgesamt dreizehn Todesopfern sind nach

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Italien trauert um sieben bei dem Busunglück in Katalonien getötete Austausch-Studentinnen. Unter den insgesamt dreizehn Todesopfern sind nach Angaben der katalonischen Regionalregierung auch zwei deutsche, eine österreichische und eine französische Studentin.

In Tortosa nahe des Unfallorts bei Tarragona versammelten sich Angehörige der Opfer. Der Vater einer getöteten Italienerin sagte:

“Die Leichen sind entsetzlich zugerichtet. Dieser Anblick ist für die Eltern so etwas wie ein zweiter Tod. Wir hatten nur diese eine Tochter. Für uns hat das Leben keine Bedeutung mehr.”

Die Mutter ergänzte unter Tränen:

“Wir sind mit unserer Tochter gestorben. Jetzt macht das Leben keinen Sinn mehr.”

In Tortosa sprach der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Auch Papst Franziskus versicherte den Opfern und ihren Angehörigen sein Mitgefühl. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Tod der beiden Deutschen zunächst nicht.

Pope sends condolences for bus accident in Catalonia, expressing sadness at “irreparable loss” https://t.co/rt4Twt47fsla_stampa</a></p>&mdash; Vatican Insider (EN) (vatican_en) March 21, 2016

Renzi viaja a Catalunya para acompañar a los familiares de las víctimas https://t.co/HkoCr90BcUpic.twitter.com/7FSWDoEFJN

— Internacional (@InternacionalLV) March 21, 2016

Der Bus war am frühen Sonntagmorgen auf der Rückfahrt von einem Volksfest in Valencia nach Barcelona bei Freginals auf einer Autobahn verunglückt. Er geriet auf die Gegenfahrbahn, prallte mit einem anderen Fahrzeug zusammen und stürzte um. Die Behörden gehen von menschlichem Versagen aus und ermitteln gegen den Busfahrer wegen fahrlässiger Tötung in 13 Fällen.

24 Verletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt, unter ihnen sind zwei weitere Deutsche. Die meisten Passagiere studierten an der Universität von Barcelona.

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