Nächtlicher Schrecken in Pizzone in der italienischen Provinz Isernia: Kurz nach Mitternacht bebte die Erde, viele Menschen liefen auf die Straße, der Bürgermeister meldet keine Verletzten oder Schäden.
In der Nacht zu Samstag hat das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) ein Erdbeben der Stärke 4,1 registriert. Die Erde bebte kurz nach Mitternacht, das Epizentrum lag bei Pizzone, einer Gemeinde in der Provinz Isernia, in rund zehn Kilometern Tiefe.
Das Beben war in der gesamten Provinz zu spüren, zudem in Chieti, L'Aquila und Caserta.
Viele Menschen liefen aus Angst auf die Straße. In derselben Zone registrierte das INGV um 3 Uhr 41 eine zweite Erschütterung der Stärke 2,2 in neun Kilometern Tiefe. Bereits im Januar hatte die Provinz Isernia zwei Beben der Stärke 2,5 erlebt.
Derzeit melden die Behörden keine Verletzten und keine Schäden an Gebäuden in der Region. „Ich stehe in ständigem Kontakt mit dem regionalen Zivilschutz. Glücklicherweise hat eine erste, wichtige Bestandsaufnahme keine Schäden an Menschen oder Sachen ergeben. Die Menschen sind bis spät in der Nacht auf der Straße geblieben, vor allem wegen der großen Anspannung“, sagte der Bürgermeister von Pizzone, Vincenzo Di Cristofano, gegenüber lokalen Medien (Quelle auf Italienisch).