Panama Papers: Steuerskandal setzt mehrere amtierende Staats- und Regierungschefs unter Druck

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Von Euronews
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Es soll das bislang größte Datenleck aller Zeiten sein: Millionen von Dokumenten der in Panama ansässigen Kanzlei Mossack Fonseca zeigen, wie viele

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Es soll das bislang größte Datenleck aller Zeiten sein: Millionen von Dokumenten der in Panama ansässigen Kanzlei Mossack Fonseca zeigen, wie viele der reichsten Menschen der Welt ihr Vermögen verschleiern.

All you need to know about the #panamapapers leak (in English): https://t.co/3esQRlBiHwpic.twitter.com/UovmXRjh6t

— Süddeutsche Zeitung (@SZ) April 4, 2016

Auch enge Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin sollen mehr als zwei Milliarden Dollar durch Briefkastenfirmen geschleust haben und so Millionen außer Landes gebracht haben.

Die der “Süddeutschen Zeitung” zugespielten sogenannten “Panama Papers” zeigen, dass auch der ukrainische Präsident Petro Poroschenko während des Höhepunktes des Ostukraine-Konflikts eine Briefkastenfirma gegründet haben soll.

Zahlreiche internationale Spitzenpolitiker oder ihre engsten Vertrauten sollen Millionen in Steueroasen geparkt haben, wie die Tochter des früheren chinesischen Premierministers Li Peng. Zu den Kunden der Kanzlei Mossack Fonseca gehört auch der amtierende Präsident Argentiniens Mauricio Macri, insgesamt 12 frühere oder amtierende Staatschefs werden namentlich in den “Panama Papers” erwähnt.

Der derzeitige Premierminister von Island Gunnlaugsson, soll bis Ende 2009 zusammen mit seiner heutigen Ehefrau eine Briefkastenfirma besessen haben – besonders brisant in Hinblick auf die isländische Finanzkrise 2008. Auch der verstorbene Vater des britischen Premiers David Cameron führte eine Offshore-Firma.

Neben Spitzenpolitikern sind auch andere Prominente und Sportler in den Skandal involviert. Weltfußballer Lionel Messi und der zurzeit für sechs Jahre suspendierte UEFA-Präsident Michel Platini werden genauso wie Juan Pedro Damiani genannt.

Die durch die “Panama Papers” aufgedeckten dubiose Finanzgeschäfte könnten auch ein neues Licht auf bereits laufende Steuerhinterziehungsermittlungen werfen.

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