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Israelische Soldaten erschießen Palästinenser im Westjordanland

Israelische Soldaten erschießen Palästinenser im Westjordanland
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Israelische Soldaten haben im besetzten Westjordanland einen Palästinenser erschossen. Der 36-jährige hatte nach Angaben der Streitkräfte mit seinem Auto drei Soldaten angefahren. Einer der Soldaten wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Tel Aviver Krankenhaus eingeliefert.

In den vergangenen sechs Monaten haben Palästinenser 30 Personen getötet. Die israelischen Streitkräfte töteten mindestens 194 Palästinenser, darunter 133 mutmaßliche Attentäter.

Bei Protesten und Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften wurden zahlreiche Palästinenser getötet.

Der jüdische Extremist Yosef Haim Ben-David muss wegen der brutalen Ermordung eines 16-jährigen Palästinensers 45 Jahre ins Gefängnis. Er hatte gemeinsam mit zwei Jugendlichen den Palästinenser als Rache für den Mord an drei israelischen Jugendlichen bei lebendigem Leib verbrannt. Das Bezirksgericht in Jerusalem verurteilte den 30-Jährigen zu lebenslanger Haft plus weiteren 20 Jahren.

Lebenslang entspricht in Israel 25 Jahren Gefängnis.

Die beiden anderen Täter waren bereits im Februar zu lebenslanger beziehungsweise 21 Jahren Haft verurteilt worden. Im Fall des Hauptangeklagten wurde wegen einer möglichen psychischen Störung zunächst kein Strafmaß festgesetzt.

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