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Schweden probt die elektrische Autobahn

Schweden probt die elektrische Autobahn
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Der erste sogenannte eHighway der Welt wird derzeit in Schweden getestet. Ziel des Projekts: Mit der elektrischen Schnellstraße soll der Schadstoffausstoß durch den Transportverkehr gesenkt werden. Die mit Stromleitungen versehene Versuchstrecke ist Teil der europäischen Fernstraße E 16, westlich des schwedischen Sandviken.

Die Verknüpfung mit den Oberleitungen ist automatisch, der Lkw-Fahrer muss nichts unternehmen.

Nils-Gunnar Vågstedt, Scania Scania

Hasso Georg Grünjes, Siemens: “Ich würde es nicht als bahnbrechende Innovation beschreiben, denn im Prinzip werden bereits bekannte und erprobte Technologien verwender, aus den Bereichen Bahn- und Transportverkehr. Wir haben ein effizientes Eisenbahnsystem, das wir mit einem flexiblen Lkw-System kombinieren. Das ist der große Vorteil”

Über einer der Spuren der Autobahn verläuft eine Oberleitung, mithilfe derer mit Stromabnehmern ausgerüstete Lkw ihren Akku aufladen – und zwar während der Fahrt. Da sich um Hybridfahrzeuge handelt, können sie automatisch auf Dieselbetrieb umschalten.

Nils-Gunnar Vågstedt, Scania: “Die Verknüpfung mit den Oberleitungen ist automatisch, der Lkw-Fahrer muss nichts unternehmen. Er fährt ganz einfach zwischen den weißen Markierungen, mehr braucht er nicht, der Stromabnehmer kümmert sich den Rest. So lange man auf der Bahn fährt, kann den Strom benutzen. Wenn ein Hindernis auf der Straße ist, man überholen möchte oder Ähnliches, schaltet das System sofort um. Entweder auf die Stromreserve, bei kurzen Distanzen oder den Dieselmotor. Das alles geschieht automatisch.”

Der Test soll bis 2018 laufen. Finanziert wird das Projekt durch staatliche Energie- und Nachhaltigkeitsbehörden sowie mehrere Unternehmen, die die Leitungstechnik entwickelt haben.