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"Südgipfel" der EU sucht nach gemeinsamen Positionen

"Südgipfel" der EU sucht nach gemeinsamen Positionen
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Südeuropa müsse mit einer Stimme sprechen, so sagte der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras zu Beginn des Gipfeltreffens der südlichen Mitgliedstaaten der EU in Athen. Die Südstaaten hätten unter der Finanz- und Flüchtlingskrise besonders schwer zu leiden, so Tsipras, und müssten zu einer gemeinsamen Position finden.

Beim als Club Med bekannten Regionalgipfel sind Portugal sowie die Mittelmeeranrainerstaaten Spanien, Frankreich, Italien, Malta, Zypern und Griechenland vertreten. Es gehe nicht darum, die EU zu spalten, so Tsipras: “Dieser Gipfel, diese Initiative, ist ein positiver Schritt im Dialog über die Zukunft Europas. Wir haben nicht die Absicht, eine weitere kleine Gruppe zu bilden, die in Europa Konflikte hervorrufen will.”

Genau das befürchten jedoch konservative deutsche EU-Abgeordnete wie Markus Ferber von der CSU, der den Club Med als eine Koalition der reformunwilligen Umverteiler bezeichnete, die nach dem Brexit nun auch noch eine Sperrminorität haben wird.

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