Dutzende Tote bei IS-Selbstmordattentaten im Osten Mossuls

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Von Euronews
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Bei mehreren Selbstmordattentaten in der irakischen Stadt Mossul kamen mehr als 25 Menschen ums Leben.

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Vier Selbstmordattentäter der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben in der nordirakischen Stadt Mossul mindestens 25 Menschen mit in den Tod gerissen. Sie sprengten sich auf einem Markt in dem Viertel Gogdschali am östlichen Stadtrand Mossuls mit Fahrzeugen in die Luft. Unter den Todesopfer seien neun Kämpfer einer lokalen Miliz.

Mindestens 52 Menschen wurden demnach verletzt.

Der IS bekannte sich im Internet zu dem Angriff.

Dr. Ansam Abdul Saheb arbeitet im Krankenhaus des Viertels. Sie erklärt: “Wir behandeln jetzt vorwiegend Zivilisten, aber auch Soldaten der irakischen Armee und der kurdischen Peschmerga. Pro Tag können wir mit an die 100 Verletzten rechnen. Es ist sehr schwierig für uns, denn die meisten kommen alleine, ohne Familie. Auch verletzte Kinder tauchen hier alleine auf. Sie weinen und wir können kaum mit ihnen sprechen. Wir brauchen Medikamente, hier im Krankenhaus haben wir nicht genügend.”

Die irakische Armee und verbündete Milizen hatten im Oktober einen Großangriff auf die IS-Hochburg Mossul begonnen. Gogdschali gehört zu den Viertel im Osten der Stadt, die die Angreifer unter Kontrolle brachten. Wegen des heftigen Widerstands der Extremisten ist die Offensive in den vergangenen Tagen kaum vorangekommen. Mossul ist die letzte Hochburg der IS-Terrormiliz im Irak.

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