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Trump verärgert: Medien fälschten angeblich Zuschauerzahlen

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Trump verärgert: Medien fälschten angeblich Zuschauerzahlen
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Das ohnehin schon angespannte Verhältnis von Donald Trump zu den Medien hat sich weiter verschärft. Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe Trumps, nach denen die Medien die Zahl seiner Zuschauer bei den Feierlichkeiten zur Amtseinführung am Freitag absichtlich als zu niedrig dargestellt
hätten.

Schändlich und falsch!

Sean Spicer Sprecher des Weißen Hauses

Trump äußerte diese Anschuldigung zunächst bei einem Besuch im CIA-Hauptquartier.

Auch hatten diverse Medien die Amtseinführung Trumps mit der seines Vorgängers Barack Obama im Jahr 2009 verglichen und behauptet, bei Obama seien mehr Menschen da gewesen.

Sean Spicer, Sprecher des Weißen Hauses, erklärte dann vor der Presse, Trump habe die meisten Zuschauer gehabt, die es überhaupt jemals gegeben habe. Alles andere seien Versuche, die Begeisterung für die Amtseinführung zu schmälern und sei schändlich und falsch.

Trump twitterte 31 Millionen Menschen hätten seine Amtseinführung an den Fernsehschirmen verfolgt:

Hintergrund des Disputs sind anscheinend zum Teil in einem Tweet verbreitete Fotos, die den Publikumsandrang bei der Vereidigung Trumps und der seines Vorgängers Barack Obama vor acht Jahren zeigen – mit einer Fläche, die im Fall Obama dicht bevölkert, bei Trump dagegen fast menschenleer ist. Das Foto sei absichtlich in einem bestimmten Ausschnitt aufgenommen worden.
Auf Twitter lösten die Einlassungen Spicers vielfach empörte Reaktionen aus. Er mache sich lächerlich und sei kein Pressesprecher, sondern ein Propagandaminister, monierten Nutzer.

Am Vortag hatten geschätzte 600.000 Menschen in der US-Hauptstadt Washington gegen Donald Trump demonstriert.

Auch in New York, in anderen amerikanischen Städten und in Städten auf der ganzen Welt wurde gegen Donald Trump protestiert.

Trump schrieb auf Twitter: “Dachte, wir hatten gerade eine Wahl. Warum haben diese Leute nicht gewählt?”

Er erkenne aber das Recht dieser Menschen an, friedlich zu demonstrieren. Dies sei ein Eckstein der Demokratie:

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