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EU-China-Gipfel: Handel, Umwelt, Terror

EU-China-Gipfel: Handel, Umwelt, Terror
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Nach der Kehrtwende der USA beim Klimaschutz setzt die Europäische Union nun verstärkt auf China. Dazu werden auf dem EU-China-Gipfel, der gerade in Brüssel stattfindet, Aussagen erwartet.

Der Klimaschutz liege auch in Chinas Interesse, so Xinning Song, Professor an der Brussels Academy for China-EU Studies.

“China hat ein enormes Problem mit Luftverschmutzung, insbesondere in Peking. Die Strategie für die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft scheint sehr klar zu sein: Umweltfreundlichkeit ist eine der Prioritäten.”

Weitere Themen beim Gipfel: Handel und Investitionen. Europa wirft China Dumpingpraktiken und die Einmischung der Regierung in die Wirtschaftsangelegenheiten vor.

Daneben will die EU jetzt Tempo machen bei einem geplanten Investitions-Abkommen, über das seit 2013 verhandelt wird.

Der deutsche EU-Abgeordnete Jo Leinen (SPD) sagte: “Wir wollen einen fairen Handel und fairen Wettbewerb. Deshalb hoffen wir, dass das Investitions-Abkommen und eine Klima-Erklärung unsere Zusammenarbeit vertiefen werden. Wir sollten weniger über Ideologien als vielmehr über praktische Lösungen sprechen.”

Außerdem wollen beide Seiten über Sicherheitsfragen beraten, etwa über den Umgang mit Nordkorea, Cyber-Kriminalität oder den islamistischen Terror.