Darf Charlie zu Hause sterben?

Darf Charlie zu Hause sterben?
Von Kirsten Ripper
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied
WERBUNG

Seine Eltern wollen den todkranken kleinen Charlie Gard zum Sterben nach Hause holen, ob sie das dürfen entscheidet ein britisches Gericht an diesem Mittwoch. Das Krankenhaus in London, in dem der 11 Monate alte Junge behandelt wird, meint, er solle dort bleiben. Vor allem die Beatmung des kleinen Jungen bereite zu Hause Probleme, erklärten die britischen Ärzte bei einem Gerichtstermin.

Eigentlich hatten die Eltern entschieden, den juristischen Kampf um ihr krankes Kind zu beenden. Doch jetzt geht es noch einmal darum, ob sie den Kleinen mit nach Hause nehmen dürfen.

In Rom hatte ein Experte für seltene Erbkrankheiten, wie die, an der Charlie leidet, angeboten, die experimentelle Methode, für die die Eltern in die USA reisen wollten, auszuprobieren.
“Ich will nicht über Verantwortung sprechen. Es handelt sich um eine bisher nicht zu behandelnde Krankheit. Wir hatten eine Gelegenheit, etwas Neues zu versuchen und so die Forschung weiterzubringen.

Aus dem Vatikan verlautete, der Papst bete für Charlie Gard. Der Fall des kleinen Charlie ist weltweit zum Symbol geworden für den Umgang mit todkranken Kindern.

Eltern des kleinen Charlie (11 Monate) geben den Kampf auf https://t.co/JnFsOXDtFc

— euronews Deutsch (@euronewsde) 25. Juli 2017

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Assanges Team kämpft vor Gericht weiter gegen Auslieferung in die USA

Es drohen 175 Jahre Haft: Wird WikiLeaks-Gründer Assange an die USA ausgeliefert?

London: Kew Gardens feiern Orchideen aus Madagaskar