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7 Tage höchste Warnstufe: Tourismus auf Bali bricht ein

7 Tage höchste Warnstufe: Tourismus auf Bali bricht ein
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Von Cornelia Trefflich
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Die Erdstöße um den 3000 Meter hohen Mount Agung haben sich stabilisiert, doch die Gefahr für die Menschen ist noch lange nicht gebannt.

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Mehr als 140.000 Menschen sind aus der unmittelbaren Umgebung des Vulkans Mount Agung auf Bali evakuiert worden seitdem Regierungsbehörden die höchste Warnstufe ausgerufen haben.

Viele wollen in ihre Häuser zurückkehren, doch die Gefahr ist noch nicht gebannt. Im Falle eines Ausbruchs könnten die Menschen nicht schnell genug evakuiert werden – pyroklastische Ströme, eine Mischung aus heißem Gas, Staub, Gestein und Lava, könnten mit Geschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern alles überrollen.

Schon jetzt spürt man auf der Insel die Auswirkungen: Seit der Warnung sinkt die Zahl der Touristen merklich. Wie hier in Tenganan, in der Nähe eines traditionellen Dorfes – einige Verkäufer sagen, dass es sich kaum mehr lohnt, die Geschäfte zu öffnen.

“Vor der Ausbruchswarnung gab es hier eine Menge Touristen und drei Tage später ist es sehr ruhig geworden”, sagt Mangku, ein Verkäufer.

Experten beobachten die Aktivitäten des Vulkans sehr genau, zuletzt konnten sie eine Stabilisierung der Erdstöße messen. Das gilt als positives Zeichen, dass der Ausbruch nicht unmittelbar bevorsteht. Doch dieser kann mehrere Wochen auf sich warten lassen. So harrt ein Großteil der evakuierten Menschen in provisorischen Unterkünften aus, bis die Gefahr vorüber ist.

Der Vulkan war zuletzt 1963 ausgebrochen und hatte mehr als 1100 Menschen getötet.

Mount Agung auf Bali

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