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Wütende Brigitte Bardot: "Macron hat kein Mitleid mit Tieren"

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Wütende Brigitte Bardot: "Macron hat kein Mitleid mit Tieren"

Die neue Kampagne der Fondation Brigitte Bardot gegen Pelz
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Brigitte Bardot, Frankreichs bekannteste Tierschützerin, ist sauer. "Der Tierschutz ist das fünte Rat am präsidialen Wagen. Mir reicht es", schimpfte die 82-Jährige gegenüber französischen Medien. Am Mittwoch will Bardot einen offenen Brief an die Regierung veröffentlichen. Gleichzeitig startet sie eine neue Kampagne gegen Pelz.

"Es sieht schlecht aus mit dieser Regierung. Macron hat absolut kein Mitgefühl mit Tieren oder mit der Natur. In Chambord hat er Jägern vor dem noch warmen Wild stehend gratuliert. Das ist skandalös und fehl am Platz", sagte Bardot der Nachrichtenagentur AFP.

In ihrem offenen Brief zitiert die Schauspielerin die europäischen Länder, die die Jagd, die Schlachtung von Tieren ohne Betäubung, das Stopfen von Gänsen und Enten, die Ausbeutung von Tieren in Zirkussen und die Fellzucht verboten haben.

"Und Frankreich?", fragt die Tierschützerin. Sie habe zwei offene Briefe an Macron geschrieben "und keine Antwort bekommen". "Ich bin sehr enttäuscht auch von der Art wie Nicolas Hulot unter der Fuchtel einer Regierung steht, die auf Umweltschutz pfeift", so Bardot in Bezug auf Frankreichs Umweltminister, der als großer Naturschützer bekannt ist.

"Es ist eine Schande für mich, ich bin 83. Ich habe nicht viel Zeit - bevor ich zu Johnny [Hallyday] komme, müsste ich mindestens eine Befriedigung haben. entmutigend ... ", fuhr sie fort.

Die Fondation Bardot hat am Dienstag eine neue Schock-Kampagne gegen das Tragen von Pelz ins Leben gerufen. "Ich mag Tiere...tot!", so der Slogan.

In der Mode wird in diesem Winter wieder mehr und mehr Pelz verwendet.