EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Unicef: Kinder immer stärker Ziel von Angriffen

Vier Kinder sitzen in einem Unicef-Zelt auf dem Boden.
Vier Kinder sitzen in einem Unicef-Zelt auf dem Boden.
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef warnt: Kinder in Kriegsgebieten werden immer stärker Opfer von Angriffen. Sie seien Ziele an der Front, würden als menschliche Schutzschilde verwendet, getötet, verstümmelt und für den Kampf angeworben.

WERBUNG

Weltweit werden Kinder in Kriegsgebieten immer stärker zur Zielscheibe. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef missachten Konfliktparteien offensichtlich das Völkerrecht, durch das Kinder geschützt werden sollten. Unter anderem in den Konflikten in Bangladesch und Myanmar seien Vergewaltigung, Zwangsheirat, Verschleppung und Versklavung Taktik.

Auch in ihren Häusern, Schulen und auf Spielplätzen seien Kinder Angriffen und brutaler Gewalt ausgesetzt. Diese Angriffe setzten sich Jahr für Jahr fort, so Unicef. Im Irak und in Syrien würden Kinder als menschliche Schutzschilde eingesetzt.

In Nigeria und Kamerun habe die Terrorgruppe Boko Haram mindestens 135 Kinder gezwungen, als Selbstmordattentäter zu agieren. Dramatisch sei die Lage auch im Südsudan, wo das Militär und bewaffnete Gruppen mehr als 19.000 Kindersoldaten rekrutiert hätten. Im Jemen seien nach fast 1000 Tagen Krieg mindestens 5000 Kinder getötet oder verletzt worden.

Unicef fordert, dass diese Brutalität nicht zur Normalität wird. Viele Millionen Kinder litten zudem an Mangelernährung, Krankheiten und Traumata. 

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Zentralafrikanische Republik: "Der gefährlichste Ort der Welt für Kinder"

Krasser Anstieg von Selbstmordattentaten durch Kinder alarmiert Unicef

Verdacht auf islamistischen Terror: 14-jährige plante Messerattacke