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Großbritannien entschuldigt sich bei Windrush-Generation

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Großbritannien entschuldigt sich bei Windrush-Generation

Premierministerin May traf Jamaikas Premierminister Andrew Holness
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Reuters
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Die britische Regierung hat sich bei der sogenannten Windrush-Generation entschuldigt. Tausende Einwohner wurden fälschlicherweise als illegale Einwanderer geführt - obwohl sie seit Jahrzehnten in Großbritannien leben und dort Steuern zahlen. Eine Gruppe von 140 Abgeordneten hatte sich in einem Brief an die britische Regierung gewandt.

Das ist ein Tag nationaler Schande

David Lammy Abgeordneter für Tottenham (Labour-Partei)

Innenministerin Amber Rudd erklärte am Dienstag: "Ich kündige heute eine neue Einheit an, die eingesetzt wurde, um diesen Menschen zu helfen, festzustellen, dass sie das Recht haben, in diesem Land zu leben und dessen Leistungen zu nutzen. Es soll ihnen helfen, ihr Recht darauf zu manifesiteren. Und soll Fälle innerhalb von zwei Wochen abschließen."

Nachteile durch verschärfte Migrationsgesetze

Die Opposition sprach von einer nationalen Schande. David Lammy von der Labour-Partei erklärte: "Können Sie dem Parlament sagen, wie vielen der Zugang zum Gesundheitssystem verweigert wurde? Wie viele keine Rente erhalten? Ihren Job verloren haben? Das ist ein Tag nationaler Schande. All dies entstand unter der feindseligen Politik ihrer Premierministerin. Nennen wir das Kind beim Namen."

Die Einwanderer der Windrush-Generation stammen hauptsächlich aus der Karibik. Sie wurden nach dem zweiten Weltkrieg als Arbeitskräfte nach Großbritannien geholt. In den letzten Jahren wurde das englische Migrationsgesetz allerdings verschärft - dadurch entstanden den Menschen Nachteile.