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Armenischer Oppositionsführer Paschinjan im Interview

Nikol Pashinjan wird von einer Bürgerin begrüßt.
Nikol Pashinjan wird von einer Bürgerin begrüßt. Copyright REUTERS
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Von Euronews
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Oppositionsführer Nikol Paschinjan hat gute Chancen, der neue Ministerpräsident in Armenien zu werden. Im Interview erklärt er, dass das Volk aber der wahre Gewinner sei.

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Am Dienstag wird in Armenien der neue Übergangs-Ministerpräsident bestimmt. Regierungschef Sersch Sargsjan war nach Massenprotesten zurück getreten. Oppositionsführer Nikol Paschinjan hat nun gute Chancen auf den vakanten Posten.

Euronews-Reporter Apostolos Staikos traf ihn zu einem Interview:

Euronews: Es scheint das Ende des politischen Kampfes zu sein - und Sie sind der Gewinner. Wie fühlen Sie sich?

Nikol Pashinyan: Wissen Sie, ich glaube, das Volk ist der Gewinner. Die Bürger, die unsere Ideen unterstützen. Wir brauchen Veränderungen und eine neue Regierung in Armenien.

Euronews: Was wollen Sie tun, um die Unterstützung der republikanischen Partei zu bekommen?

Nikol Pashinyan: Ich glaube, das ist eine Frage der republikanischen Agenda. Sie sollten die politische Situation in Armenien beurteilen und aufgrund der Analyse die richtige Schlussfolgerung ziehen.

Euronews: Gehen wir mal davon aus, dass Sie am Mittwochmorgen der neue Ministerpräsident von Armenien sind. Was werden Ihre ersten Amtshandlungen sein?

Nikol Pashinyan: Meine Priorität ist es, die ersten freien, gesetzeskonformen und wirklich demokratischen Wahlen in Armenien einzuleiten - und zwar so schnell wie möglich. Aber wir wissen auch, dass wir uns mit den anderen politischen Parteien auf einen Zeitpunkt einigen sollten. Ich möchte betonen, dass wir so schnell wie möglich Neuwahlen brauchen - aber wir müssen uns mit den anderen Parteien einigen.

Euronews: Was passiert, wenn die Republikaner ihre Zustimmung verweigern, mit der Begründung, dass sie nicht an Sie glauben. Was werden Sie tun?

Nikol Pashinyan: Ich denke, dass werden unsere Bürger nicht akzeptieren. Sie wollen, dass ihr Kandidat Ministerpräsident wird - und dieses Ziel muss erreicht werden.

Euronews: Haben Sie bereits mit dem Kreml, mit Moskau gesprochen?

Nikol Pashinyan: Wir haben mit der russischen Delegation in unserem Parlament gesprochen. Wir hatten sehr positive Verhandlungen und Gespräche.

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