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Flucht vor tödlichen Feuern: "Menschen waren in Autos gefangen" | The Cube

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Flucht vor tödlichen Feuern: "Menschen waren in Autos gefangen" | The Cube

Flucht vor tödlichen Feuern: "Menschen waren in Autos gefangen" | The Cube
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Facebook/Giannis Labropoulos
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Hunderte von Feuerwehrleuten kämpfen um die Kontrolle von Waldbränden, die über Nacht dutzende Menschen in der Region um Athen getötet haben.

Die folgenden dramatischen Aufnahmen wurde von dem griechischen Bürger Giannis Labropoulos in der Nähe der Küstenstadt Kineta an der Hauptstraße zwischen Patras und Athen gefilmt.

"In weniger als einer Minutewar die gesamte Straße im Rauch", sagte Labropoulos im Gespräch mit Euronews. "Und dann hat das Feuer plötzlich wirklich alles verdeckt.... Ich habe das Video gestoppt, um vor mit etwas sehen zu können."

Labropoulos sagte, er und seine Frau hätten es in Sicherheit gebracht, aber stehe weiter unter Schock.

Die griechische Regierung hat mittlerweile mindestens 60 bestätigt, wobei viele dieser Todesfälle im Küstenferienort Mati gemeldet wurden. "Dort hatten wir leider die meisten Verletzten, aber leider auch Tote, von Bürgern, die nicht entkommen sind und in ihren Häusern oder Fahrzeugen gefangen waren", sagte der Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos am Morgen auf Facebook.

Bilder und Videos von ausgebrannten Autos wurden in sozialen Medien geteilt. Im folgenden Beitrag sagt der Fotograf Giorgos Moutafis, der in Mati ist, "die meisten Menschen, die wir sahen, waren gefangen und starben einen tragischen Tod in ihren Autos".

Das folgende Fotoalbum, das von Euronews verifiziert wurde, wurde über Nacht auf Facebook veröffentlicht und zeigt Menschen, die versuchen, dem dichten Rauch und den Bränden in der Taverna Argyra Akti in Nea Makri zu entkommen.

Das Rote Kreuz wurde heute Morgen in lokalen Medienberichten zitiert, wonach es zwei Dutzend Leichen von Menschen entdeckt hat, die bei den Bränden getötet worden seien.

Facebook-Nutzer Vaso Savvaidou sagte, er fühle sich verlassen. "Wir brannen und ihr kommt nicht", schrieb sie. Eines der Bilder in ihrem Beitrag zeigt Menschen, die ihre Gesichter mit Kleidung oder Masken bedecken, um das Einatmen von Rauch zu vermeiden.

In den Kommentaren unter dem Beitrag fuhr Savvaidou fort: "Wir haben alles verloren. Und wir brauchen Sauerstoff und Masken."

Andere Social Media Posts zeigten dicken schwarzen Rauch, der den Himmel über der griechischen Region Attika bedeckte. Das folgende Video wurde in Rafina aufgenommen.

Die regionalen Behörden haben den Ausnahmezustand ausgerufen, und Facebook hat seine Krisenreaktionsoption aktiviert, die es den Nutzern ermöglicht, Freunden mitzuteilen, ob sie sich in Sicherheit befinden. Auch Informationen über den Vorfall in ihrem Gebiet können Menschen dort erhalten.

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Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras sagte auf Twitter, die Behörden täten alles Menschenmögliche.

Auch die politische Partei von Tsipras, Syriza, sagte, ihr Hauptanliegen sei es, "die Katastrophe zu bekämpfen", und verschob deshalb die Radio- und Fernsehdebatten auf die nächsten Stunden.