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Brandkatastrophe: Die Suche nach Vermissten geht weiter

Brandkatastrophe: Die Suche nach Vermissten geht weiter
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Feuerwehrleute und Freiwillige in der griechischen Region Ostattika durchsuchen die vom Waldbrand zerstörten Gebiete nach Überlebenden. 25 Personen werden noch vermisst, teilte die Feuerwehr mit.

Der Brand war am vergangenen Montag in der Region um die Hafenstadt Rafina östlich von Athen ausgebrochen

Euronews-Reporter Michalis Arampatzoglou berichtet:

"Die Männer und Frauen der Spezialeinheit durchsuchen jeden Zentimeter der Gebäude und Felder des betroffenen Gebietes. Obwohl keine Hoffnung mehr besteht Überlebende zu finden, setzen Sie ihre Arbeit unbeirrt fort"

Kein gewöhnlicher Einsatz

Für die Feuerwehrleute ist die Brandkatastrophe kein gewöhnlicher Einsatz. Das Ausmaß der der Verwüstung ist groß.

"Ich habe schon in ähnlichen Einsätzen gearbeitet. Aber was mich in diesem Fall besonders traurig macht, ist dass der Anteil der jungen Menschen, die Ihr Leben verloren haben, sehr hoch ist", so Feuerwehrmann Ioannis Kolovos.

Heftige Regenfälle erschweren die Arbeit

Sein Kollege Georgios Kafkas erklärt: "Was uns ein bisschen froh macht, sofern man dieses Wort in einer solchen Situation überhaupt verwenden kann ist, dass wir zwar viele Opfer hatten, aber wir haben auch viele Überlebende gefunden, Menschen, die wir gerettet haben"

Heftige Regenfälle am Wochenende erschwerten die Arbeit der Rettungsteams. Die Identifizierung der Leichen kann laut der Behörden noch einige Tage andauern. Erst dann wird das Schicksal der vielen Vermissten feststehen.