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MoteLX: "Die Trump-Erfahrung könnte gute Horrorfilme hervorbringen"

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MoteLX: "Die Trump-Erfahrung könnte gute Horrorfilme hervorbringen"

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Auch Horrorfilme haben ihr Stammpublikum – das weiß man beim
MoteLX International Horror Film Festival in Lissabon schon seit 12 Jahren.

Einer der Gäste dieses Jahr: Leigh Whannell, der sich die Serien "Saw" and "Insidious" mit ausgedacht hat. "Upgrade", sein zweiter Film als Regisseur, läuft auf dem Festival außerhalb des Wettbewerbs. Beeinflusst das Weltgeschehen die Horror-Branche?

Leigh Whannell, Regisseur:

„Immer wenn es Unruhe auf der Welt gibt, wenn etwas Schlimmes passiert, reagiert das Horror-Genre irgendwie ... und ich meine, jetzt leben wir in einer wirklich unheimlichen Epoche, besonders in den USA. Ich würde erwarten, dass diese ganze Donald-Trump-Erfahrung viele gute Horrorfilme hervorbringt. Das könnte eine der wenigen guten Seiten an Donald Trumps Amtszeit als Politiker sein. Dass das großartige Horrorfilme gibt. Weil Horrorfilme unsere Ängste widerspiegeln.“

Im Wettbewerb gewann "Hagazussa – der Hexenfluch", ("Hagazussa: A Heathen`'s Curse") den Hauptpreis "Best European Feature", der erste Spielfilm des österreichischen Regisseurs Lukas Feigelfeld.

Der Film spielt im Europa des 15. Jahrhunderts und es ist eine ziemlich dunkle Geschichte über den Volksglauben dieser Zeit. In einer abgeschiedenen Gegend leben das Mädchen Albrun und seine Mutter als Ziegenhirtinnen in einer Berghütte. Hexen (»Hagazussa« heißt Hexe auf Althochdeutsch) sollen sie sein, werden von den Leuten gemieden. Als die Mutter stirbt, bleibt das Mädchen und sucht, was an dem Image dran sein könnte.

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