Jemen: Mindestens 15 Tote bei Luftangriff auf Reisebusse

Jemen: Mindestens 15 Tote bei Luftangriff auf Reisebusse
Von Euronews
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Im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen bei einem Luftangriff in der Hafenstadt Hodeida mindestens 15 Menschen getötet und 20 verletzt worden. Die Huthi-Rebellen beschuldigte die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition.

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Im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen bei einem Luftangriff in der Hafenstadt Hodeida mindestens 15 Menschen getötet und 20 verletzt worden. Die Huthi-Rebellen beschuldigten die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition. Mehrere Kampfflugzeuge hätten zwei Busse mit Reisenden beschossen, so ein Sprecher des Huthi-Gesundheitsministeriums. Die UN-Hilfskoordinatorin für den Jemen sprach von einem "schrecklichen" Angriff auf Zivilisten, nannte aber keine Verantwortlichen. 

Am Freitag hatten die Vereinten Nationen Saudi-Arabien dazu aufgerufen, die Luftangriffe auf Zivilisten sofort einzustellen. Zudem bezeichnete die Organisation die von der Militärkoalition durchgeführte Untersuchung der Bombardierung eines Schulbusses in der Provinz Sadaa als nicht glaubwürdig. Bei dem Angriff vom August waren 51 Menschen, darunter 40 Kinder getötet worden. Seit Beginn der saudisch angeführten Offensive im März 2015 starben laut UN mehr als 1200 Kinder durch die Angriffe.

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